Börsenwert: Apple fällt auf zweiten Platz zurück

25. Jan. 2013 23:00 Uhr - sw

Der Abwärtstrend der Apple-Aktie (AAPL) hat sich am heutigen Handelstag an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq Composite fortgesetzt. Der Kurs von AAPL sank um 10,62 Dollar oder 2,36 Prozent auf 439,88 Dollar. Bereits am Donnerstag verzeichnete AAPL einen Kursrückgang um mehr als zwölf Prozent.

Der Grund sind Befürchtungen der Anleger, wonach Apple in Zukunft nicht mehr so stark wachsen könnte wie in der Vergangenheit. Am Mittwoch legte Apple die Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2013 vor und gab dabei eine verhaltene Umsatzprognose für das zweite Quartal ab.

Aufgrund des zuletzt stark gesunkenen Kurses von AAPL hat Apple den Titel als weltweit wertvollstes börsennotiertes Unternehmen verloren. Der Börsenwert Apples lag zum heutigen Handelsschluss am Nasdaq Composite bei 413,04 Milliarden Dollar. Damit rutschte Apple hinter ExxonMobil. Die Marktkapitalisierung des Mineralölkonzerns betrug zum Handelsende 418,23 Milliarden Dollar.

Apple zog in puncto Börsenwert vor rund eineinhalb Jahren an ExxonMobil vorbei. Nun hat sich ExxonMobil die Spitzenposition zumindest vorläufig wieder zurückerobert.

Kommentare

Ist nur das Problem von Anlegern - mein Partner ist eine - bisher zu meiner vollsten Zufriedenheit - arbeitende Firma bis heute absolut problemlosen Produkten, die ich seit nunmehr fast 25 Jahren nutze!

Ich finde das ja immer recht skurril: Da packt irgendeiner der großen Analysten sein Megafon aus und brüllt was von steigenden oder fallenden Aktien in die Landschaft hinaus, ohne wirklich etwas von deren Produkten zu verstehen. Und schon geht ein lautes Aufheulen durch die Welt und die Leute kaufen oder verkaufen wie blöd, weil sie ebenfalls keinen Peil von der Technik haben.

Allerdings hoffe ich, dass Apple nun endlich mal aufwacht und von dieser arroganten Haltung "Wir sind Gott und sagen Dir, was Du zu wollen hast." ablässt und sich tatsächlich mal um Kunden, Partner und Innovationen kümmert. Hochmut kommt vor dem Fall... Vielleicht überleben dann die eigentlich wirklich guten Produkte auch die nächsten zehn Jahre.