Apple-Aktionärsversammlung am 27. Februar

25. Febr. 2013 20:00 Uhr - sw

Am Mittwoch findet die diesjährige Apple-Aktionärsversammlung statt. Zu den Tagesordnungspunkten gehören unter anderem die Wahl des Aufsichtsrats, die Berufung einer Buchprüfungsfirma, Anträge von Aktionären und eine Fragerunde. Veranstaltungsort ist die Apple-Konzernzentrale in Cupertino.

Ein Aktionärsantrag schlägt die Einrichtung eines Komitees vor, das die Einhaltung der Menschenrechte bei Apples Zuliefererbetrieben überwachen soll. Apples Aufsichtsrat sieht dafür keine Notwendigkeit, da die eigenen Richtlinien für Zulieferer auf den von der UN und der Internationalen Arbeitsorganisation IFA definierten Menschenrechtsstandards basierten. Außerdem betont Apple, dass die Zulieferer ständig auf Einhaltung dieser Richtlinien überprüft würden.

Einen strittigen Tagesordnungspunkt musste Apple unterdessen zurückziehen. Das Unternehmen plante eine Satzungsänderung zur Ausgabe von Vorzugsaktien. Künftig sollten Vorzugsaktien nur mit Zustimmung der Aktionäre ausgegeben werden dürfen, bisher entscheidet der Aufsichtsrat alleine darüber. Ein New Yorker Gericht hat auf Antrag eines Investors die Abstimmung darüber untersagt. Apple habe mehrere Satzungsänderungsanträge zu einer Abstimmung zusammengefasst, was nicht den Regeln der US-Börsenaufsicht entspreche, begründete das Gericht die Entscheidung.