WebKit: Google-Code fliegt raus

08. Apr. 2013 16:00 Uhr - sw

In der vergangenen Woche kündigte Google an, den Web-Browser Chrome mit einer eigenen Render-Engine auszustatten. Blink basiert zwar auf WebKit, ist aber ein eigenständiger Entwicklungszweig. Google will dadurch die Innovation vorantreiben und die Sicherheit und Leistung von Chrome verbessern. Nun hat Apple – nunmehr die einzige treibende Kraft hinter WebKit – auf die Google-Ankündigung reagiert.

Nach Angaben des WebKit-Entwicklers Geoffrey Garen soll der Chrome-spezifische Quellcode in den kommenden Wochen aus WebKit entfernt werden. Die schlankere Codebasis soll die Weiterentwicklung der Render-Engine vereinfachen.

Zudem wird über die Zukunft der Windows-Version von WebKit diskutiert. Nachdem Safari 6 bislang nur für den Mac erhältlich ist, steht die Frage im Raum, ob WebKit überhaupt noch für Windows weiterentwickelt werden soll.

Blink soll ab der Version 28 in Chrome zum Einsatz kommen. Die im Betatest befindliche Version 27 basiert noch auf WebKit.