Apple: Heißer Oktober erwartet

27. Sep 2013 16:00 Uhr - sw

Gemächlich ist Apple in das Jahr 2013 gestartet. Neue Produkte stellte das Unternehmen in den ersten fünf Monaten des Jahres nicht vor, die Ankündigungen Apples beschränkten sich auf Quartalszahlen (im Januar und im April), eine Preissenkung für Mobilmacs, eine Firmenübernahme, den zehnjährigen iTunes-Store-Geburtstag und Softwareupdates. Erst im Juni kam Schwung in das Apple-Jahr: Zur Entwicklerkonferenz WWDC kündigte der IT-Pionier mehrere neue Produkte an, darunter eine neue MacBook-Air-Generation und das iOS 7.0. Es folgten die Ankündigung von Logic Pro X im Juli, das iPhone-Event im September und die Ankündigung neuer iMacs vor wenigen Tagen. Doch der heißeste Monat des Apple-Jahres 2013 dürfte der Oktober werden. MacGadget gibt einen Ausblick.

Für den Oktober werden zahlreiche neue Apple-Produkte erwartet:

• OS X 10.9 "Mavericks". Das neue Mac-Betriebssystem wurde im Juni angekündigt und liegt in einer achten Betaversion vor. Anwenderberichten zufolge macht OS X 10.9 inzwischen einen sehr ausgereiften Eindruck.

• Der neue Mac Pro. Profi-User warten sehnsüchtig auf die neue Desktop-Workstation. Die für den neuen Mac Pro vorgesehenen Prozessoren (Xeon-E5-2600-v2) liefert Intel seit Mitte September aus. Vermutlich kommt der Desktop zeitgleich mit OS X 10.9 "Mavericks" auf den Markt.

• Neue MacBook-Pro-Modelle mit Retina-Display. Als Neuerungen sind aktuelle "Haswell"-Prozessoren von Intel, schnellere Grafikchips, WLAN nach 802.11ac, eine längere Akkulaufzeit und schnellere SSDs im Gespräch. Fraglich ist, ob die Modelle ohne Retina-Display aktualisiert werden bzw. im Angebot verbleiben.

Der neue Mac Pro

Der neue Mac Pro: Markteinführung für Oktober erwartet.
Foto: Apple.



• Neuer Mac mini. Auch der äußerst beliebte Kompakt-Desktop dürfte mit "Haswell"-Chips für eine höhere Rechen- und Grafikleistung sowie WLAN nach 802.11ac ausgestattet werden.

• Verbessertes Thunderbolt-Display. Vermutlich mit einem an aktuelle iMacs angelehnten Design, Thunderbolt 2 und USB 3. Hinter einem 27-Zoll-Retina-Display steht wegen der Kostenproblematik nach wie vor ein großes Fragezeichen.

• Neues iPad, neues iPad mini. Spekuliert wird über schnellere Prozessoren, ein Retina-Display für das iPad mini, 64-Bit-Unterstützung, verbesserte Kameras, Touch-ID und erweiterte LTE-Unterstützung.

• Verbessertes Apple TV. Als Neuerungen sind unter anderem ein schnellerer Prozessor und Unterstützung für den WLAN-Standard 802.11ac denkbar.

• Neue iWork-Version für OS X und iOS. Diese wurde im Juni von Apple angekündigt, über die Neuerungen ist noch nichts bekannt. Nach der Einstellung von Bento durch die Apple-Tochterfirma FileMaker wäre ein Datenbankmodul für iWork eine sinnvolle Ergänzung.

Wie es mit der Fotosoftware Aperture weitergeht, bleibt abzuwarten. Eine neue Version gilt als überfällig. Aperture 3 wurde vor dreieinhalb Jahren vorgestellt, zuletzt hat das Programm nur kleinere Updates erhalten.

Kommentare

Hab ich gar nicht mitbekommen. Das kotzt mich an: Apple gibt alle paar Jahre seine Datenbanken auf. Ich habe jetzt noch einen altes iBook, damit ich meine Claris Works Datenbanken noch öffnen kann. Meine alten Filemaker-Files habe ich nach Bento importiert.

Welche nicht M$ Datenbank ist denn empfehlenswert (keine SQL, kein Filemaker)?

[quote=brainray]Meine alten Filemaker-Files habe ich nach Bento importiert.
Welche nicht M$ Datenbank ist denn empfehlenswert (keine SQL, kein Filemaker)?[/quote]

Wenn es nur kleine Datenbanken sind: http://www.tapforms.com
Ansonsten aber Open Office.

[quote=Waldknoblauch][quote=brainray]Meine alten Filemaker-Files habe ich nach Bento importiert.
Welche nicht M$ Datenbank ist denn empfehlenswert (keine SQL, kein Filemaker)?[/quote]

Wenn es nur kleine Datenbanken sind: http://www.tapforms.com
Ansonsten aber Open Office.[/quote]

Open Office auf iPhone?
Das tolle an Bento war für mich, dass es sowohl auf dem Mac als auch auf dem iPhone funktionierte und synchronisiert werden konnte. Gibt es dafür Ersatz?

Zu den neuen MacPro kann ich nur sagen: Hammer-Design. Ob sich dann bewährt, dass sie kaum erweitert werden können (ausser extern), wird sich zeigen. Allerdings hat Apple schon öfters Hardwareänderungen vorgenommen, welche ich zuerst kopfschüttelnd zur Kenntnis nahm, später aber begrüsste. (Das Weglassen der Floppydisk oder seltsamer Datenübertragungs-Anschlüsse hat nach wenigen Wochen keinen mehr gezwickt.)

Wichtig ist, dass Apple nach langem iPhone-iPad-iPod-iWasauchimmer-Hype endlich wieder mal einen Rechner baut. ok..., bei den mobilen Geräten gabs schon eine gute Entwicklung.

...und fand die Pressemeldung von Filemaker ähnlich ärgerlich. Zumal ein "Sonderangebot" für Bento-Kunden mit 250,80 Euro auf die Vollversion wahrscheinlich am Kunden vorbei geplant sein dürfte. Mit ist das zu teuer, da es mit den zu erwartenden Updatekosten auch eine dauerhaft kostspielige Angelegenheit wird.

Open Office braucht intensive Beschäftigung und ist grafisch eher einfach.
Tapforms kann wohl auch iPhone-Sync und dann gibts noch HanDBase
http://www.tapforms.com/
http://www.ddhsoftware.com/handbase.html

Irgendwie dann doch wie früher, wo man als Mac-Nutzer mit Notlösungen arbeiten muss oder für bestimmte Anwendungen eben keine oder nur wenig Software-Titel verfügbar sind

was habt ihr denn gegen Filemaker ?
mann kann doch nicht sagen am Mac. gibts keine Datenbanken und Notlösung aber bei 250€ abwinken.

für den aktuell-neuen FileMaker 12 gibt es die Version für iPad und iPhone gratis!
Es ist das einzige Long-live-Tool das ich kenne: 15jährige DBs !

Gruss aus Bern, Arthur

Gruss

A. Bonino

CH, Bern Umgebung

Im refurb Store werden gerade ohne Ende Mac minis, iMacs und Macbooks rausgekloppt. Ob Apple schnell noch die Lager für Neugerät räumt? ;-)