FileMaker 13 ab sofort verfügbar

03. Dez. 2013 16:30 Uhr - sw

Nachdem FileMaker 13 bereits gestern kurzzeitig im Apple-Online-Shop aufgetaucht ist, erfolgte heute die offizielle Ankündigung der neuen Entwicklungs- und Datenbankumgebung durch die Apple-Tochterfirma. FileMaker 13 ist ab sofort verfügbar und bietet neue Werkzeuge für die Entwicklung von iOS- und Web-Lösungen, erweiterte Layout-Möglichkeiten und zusätzliche Datenbankfunktionen.

FileMaker Pro 13 kostet 418,80 Euro, FileMaker Pro 13 Advanced ist für 658,80 Euro zu haben, FileMaker Server 13 kostet 1252,80 Euro. Upgrades sind verfügbar, beispielsweise schlägt der Umstieg von FileMaker Pro 10, 11 oder 12 auf Version 13 mit 250,80 Euro zu Buche. Wer FileMaker Pro 12, FileMaker Pro 12 Advanced, FileMaker Server 12 oder FileMaker Server 12 Advanced zwischen dem 03. November und dem 17. Dezember 2013 erworben hat, erhält die jeweilige Version von FileMaker 13 kostenlos.

Alternativ lässt sich FileMaker auch mieten. Für FileMaker Pro 13 verlangt der Hersteller 11,33 Euro pro Monat und für FileMaker Pro 13 Advanced 16,75 Euro pro Monat. Bei FileMaker Server 13 sind es 34,75 Euro pro Monat (jeweils einjährige Laufzeit).

FileMaker Pro 13 und FileMaker Pro 13 Advanced setzen OS X 10.7 oder neuer voraus, FileMaker Server 13 läuft ab OS X 10.8.5.



Der Hersteller über die Neuerungen in FileMaker 13:

"• FileMaker WebDirect ist eine völlig neue, HTML5-basierte Technologie, mit der ohne Programmierkenntnisse Desktop-ähnliche Datenbanklösungen für den Web-Browser erstellt und bereitgestellt werden können.
• FileMaker 13 bietet Tools, mit denen sich tolle Lösungen für das iPad und iPhone erstellen lassen, welche die Vorteile von iOS noch besser nutzen, wie Seitensteuerelement, Popover-Elemente und die Möglichkeit, durch die Datenbanken per Gestensteuerung zu navigieren. Layouts für iPad und iPhone können jetzt in einem Schritt erstellt werden; zudem kann bei den iOS-Lösungen der Barcode nun mit einem Klick über die Gerätekamera erfasst werden; die Unterstützung weiterer Tastatur-Typen macht die Dateneingabe noch schneller.
• Wesentliche Verbesserungen bei den Layout-Möglichkeiten sind die Unterstützung für gemeinsam nutzbare Designs und Stile sowie die Möglichkeit, Datenfelder mit Hilfe der neuen Feldauswahl noch einfacher in Layouts einzufügen.
• Die AES-256-Bit-Verschlüsselung bietet mehr Sicherheit, indem Daten, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden, geschützt werden -- sei es auf dem iPad, iPhone, Desktop oder auf dem Server. Die Aktivierung der Verschlüsselung erfolgt durch FileMaker Pro 13 Advanced.
• Mit FileMaker 13 profitieren Entwickler von weiteren Verbesserungen, angefangen bei der Möglichkeit, Objekte je nach berechneten Bedingungen auf dem Bildschirm zu verstecken oder anzuzeigen, bis hin zur einfacheren Integration von Web-Apps.
• Mit der vereinfachten Server-Verwaltung, einschließlich einer völlig neuen HTML5-basierten Adminkonsole für FileMaker 13, können Business-Lösungen ortsunabhängig verwaltet werden."

Eine Demoversion von FileMaker Pro 13 steht zum Download bereit.

Kommentare

Ich verstehe das nicht. Kann Filemaker nicht mal endlich eine AppStore Version von Filemaker Pro bringen, ist ja schon irgendwie peinlich als Apple Tochter.

Läuft FileMaker 13 eigentlich im 64-Bit-Modus?

FileMaker 13 bringt nebst interessanten Features einen massiven Preisaufschlag.

Konnte man noch in Version 12 mit FileMaker Go kostenlos auf FileMaker Server zugreifen, so sind jetzt bei Zugriff auf Datenbanken von iOS Geräten teure Connection Packs erforderlich und zwar auch, wenn dieser Zugriff im lokalen Netzwerk erfolgt. Und gezählt werden nicht etwa die gleichzeitigen Zugriffe sondern es wird jedes Gerät gezählt.
Dass FileMaker mehr für den Zugriff übers Web haben muss ist noch nachvollziehbar, weil mit WebDirect wohl einige Client Lizenzen weniger verkauft werden dürften. Im lokalen Netz sind aber Connection Packs nicht wirklich zu rechtfertigen.
FileMaker Server gibt es nur noch in Verbindung mit Volume Lizenzen. D.h. es müssen mindestens 5 Clients dazu gekauft werden, auch wenn eine kleine Installation nur 2 oder 3 User vorsieht.
Wer FileMaker im peer to peer Sharing nutzt lebt gefährlich. Für professionelle Anwendungen ist das no go!