Belkin kündigt Docking-Station mit Thunderbolt 2 an

30. Sep 2014 16:00 Uhr - sw

Der Hardwarehersteller Belkin hat heute eine neue Generation seines Thunderbolt-Docks angekündigt. Das "Thunderbolt 2 Express Dock HD" kommt Anfang Oktober zum empfohlenen Verkaufspreis von 279,99 Euro in den Handel.

Wichtigste Neuerung gegenüber dem Vorgänger ist die Unterstützung von Thunderbolt 2. Thunderbolt 2 bietet eine Datenübertragungsrate von 20 Gbit pro Sekunde und ist doppelt so schnell wie die erste Version der Schnittstelle. Außerdem verfügt die Docking-Station nun über einen HDMI-Ausgang – der FireWire-800-Anschluss wurde dagegen gestrichen. Auch ein Thunderbolt-Kabel gehört jetzt zum Lieferumfang (Länge: ein Meter).

Thunderbolt 2 Express Dock HD

Thunderbolt 2 Express Dock HD

Das "Thunderbolt 2 Express Dock HD".
Foto: Belkin.



Das "Thunderbolt 2 Express Dock HD" bietet zwei Thunderbolt-2-Schnittstellen, drei USB-3.0-Anschlüsse (einen an der Vorderseite), einen Gigabit-Ethernet-Port, einen HDMI-Ausgang, einen Audioeingang (3,5-Millimeter-Klinkenstecker; an der Vorderseite) und einen Audioausgang (3,5-Millimeter-Klinkenstecker). Die Anbindung an den Mac (OS X 10.9 oder neuer) erfolgt über die Thunderbolt-Schnittstelle.

Der Vorgänger (mit Thunderbolt 1, FireWire 800; ohne Kabel) ist derzeit zum Sonderpreis von 159 statt 199 Euro bei Amazon (Partnerlink) erhältlich. Belinks Thunderbolt-Kabel (Amazon-Partnerlink) gibt es für 25,29 statt 39,99 Euro.

Kommentare

Sie begreifen es einfach nicht. Das Ziel kann nicht sein: möglichst schnell einen Port Vervielfacher auf den Markt zu werfen und damit abzukassieren, kaufen werden das einige wenige.

Ich denke vom kaufmännischen Standpunkt viel interessanter wäre ein guter Preis, also mindestens 100 weniger und es ergäbe sich die Chance ein Vielfaches der Geräte zu verkaufen und womöglich deutlich mehr Gewinn zu machen. Soooo eine Hexerei ist so eine Kiste nicht und die Lizenzgebühren für die Schnittstellen dürfte den geringsten Teil der Fertigungskosten ausmachen. Aber nein, schnell sein und einen geilen Reibach (versuchen) zu machen.

Irgendwann kommen auch unsere asiatischen Freunde mit merkwürdigen Firmennamen auf den Trichter. Die Software ist dann womöglich unterirdisch (oder hat schon mal jemand super Software aus Fernost gesehen, nein, das ist absolut nicht rassistisch gemeint, ich halte das für ein nüchternes Resümee), aber der Preis und der Funktionsumfang stimmt.