Fotosoftware OpticsPro in Version 10 angekündigt

30. Okt. 2014 15:30 Uhr - sw

DxO Labs hat die Verfügbarkeit der Fotosoftware OpticsPro 10 bekannt gegeben. Zu den Neuerungen gehören automatische Entfernung von Dunst und Smog aus Landschaftsaufnahmen, eine verbesserte Rauschunterdrückung, Werkzeuge für geometrische Korrekturen und Leistungsoptimierungen.

Die neue Funktion ClearView entfernt automatisch Dunst und Smog von Landschaftsaufnahmen. Dazu analysiert Optics Pro 10 die Farbkomponenten jedes einzelnen Pixels und verbessert den lokalen Kontrast. "Aufgrund seiner physikalischen Natur ist das Phänomen von Dunst um so größer, je größer die Entfernung zwischen Kamera und Motiv ist. Deshalb zeichnet DxO OpticsPro eine Art Tiefenkarte des Motivs und entfernt den Eindruck eines Grauschleiers jeweils nur dort, wo es notwendig ist. Die lokale Korrektur ist vollkommen automatisch, sodass es nicht notwendig ist, Bereiche von Hand auszuwählen und Verlaufsfilter zu erstellen", so Frédéric Guichard, Scientific Director bei DxO Labs.



Die PRIME-Technologie zur Rauschunterdrückung wurde nach Herstellerangaben verbessert und arbeitet nun schneller. Außerdem wurden der Programmstart und das Laden von Verzeichnissen beschleunigt. Die aus dem Programm ViewPoint bekannten Werkzeuge zur geometrischen Korrektur sind nun auch in Optics Pro zu finden. "Sobald das DxO ViewPoint Plug-in aktiviert ist, können Fotografen Probleme der Perspektive oder der Volumendeformation auf RAW- oder JPEG- Bilder mittels einer eigenen Palette direkt korrigieren", teilte der Hersteller mit.

Darüber hinaus verspricht DxO Labs weitere Neuerungen für Optics Pro 10: "Die exklusive Funktion DxO Smart Lighting optimiert den Kontrast über das gesamte Bild hinweg und passt sich intelligent an den Bildinhalt an. In DxO OpticsPro 10 noch weiter verbessert bietet sie dank der genaueren Analyse des Motivs eine bessere Wiedergabe im Automatik-Modus. Im manuellen Modus reagieren die Werkzeuge noch gezielter: Informationen, die schon als verloren geglaubt waren, werden selbst bei starkem Gegenlicht wiedererlangt.

Die Benutzeroberfläche von DxO OpticsPro hat sich nochmals weiterentwickelt. Die Werkzeuge für den Weißabgleich und zum Entfernen von Staub können nun im Vollbildmodus angewendet werden, um bei der Arbeit mehr Komfort und Genauigkeit zu genießen. Der Bild-Browser wurde ebenfalls vereinfacht und das Interface insgesamt neu überarbeitet. Schließlich unterstützt DxO OpticsPro 10 für einen noch einfacheren Workflow mit Adobe Produkten DNG-Files, die mit Lightroom oder dem Adobe DNG Konverter erzeugt wurden – vorausgesetzt die Original-RAW-Datei ist auch unterstützt."

Die Preise wurden reduziert. Die Essential-Edition (früher Standard-Edition) kostet nun 129 statt 149, die Elite-Edition ist für 199 statt 299 Euro zu haben. Upgrades sind verfügbar. Wer OpticsPro 9.x nach dem 01. September erworben hat, kann kostenlos auf die Version 10 umsteigen. Die Systemanforderungen wurden angehoben – die Anwendung setzt nun mindestens OS X 10.8 voraus (zuvor OS X 10.6 oder neuer). Eine Demoversion steht zum Download (294,6 MB, mehrsprachig) bereit.