Apple gibt milliardenschwere Anleihe in Taiwan aus

01. Juni 2016 13:30 Uhr - Redaktion

Bei der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen gab Apple bekannt, sich auch weiterhin Geld zu leihen, um Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe zu finanzieren. Für den kalifornischen Konzern ist dies angesichts niedriger Zinsen günstiger als der Transfer der eigenen Finanzreserven in die USA, was mit hohen Steuerzahlungen verbunden wäre.


Apple-Firmenzentrale

Die Apple-Konzernzentrale in Cupertino.
Bild: Joe Ravi (Lizenz: CC-BY-SA 3.0).



Apple verfügte zum Ende des letzten Quartals über gigantische finanzielle Mittel in Höhe von 232,9 Milliarden Dollar – der Großteil davon befindet sich allerdings außerhalb der USA. Nachdem das Unternehmen im März mit einer Anleihe 3,5 Milliarden Dollar eingenommen hatte, folgt nun die Ausgabe von weiteren Schuldverschreibungen - diesmal in Taiwan. Sie haben nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ein Volumen von ungefähr einer Milliarde Dollar und eine Laufzeit von 30 Jahren.

Der Mac- und iPhone-Hersteller hat seine vierteljährliche Dividende im Mai von 0,52 auf 0,57 Dollar je Aktie angehoben. Außerdem wurden die Mittel für das laufende Aktienrückkaufprogramm um 35 Milliarden Dollar aufgestockt. Beide Maßnahmen dienen der Stützung des Aktienkurses, der zuletzt wieder die 100-Dollar-Marke geknackt hat.