Dropbox: Vereinfachte Dateifreigabe am Mac, iOS-App jetzt mit Dokumentenscanner

23. Juni 2016 17:00 Uhr - Redaktion

Der Online-Speicherdienst Dropbox hat seinem Mac-Client ein Update spendiert. Es können nun direkt im Finder Dateien und Ordner über das Kontextmenü für andere Personen freigegeben werden – den Upload und den E-Mail-Versand übernimmt das Programm. Die iOS-App (iOS-App-Store-Partnerlink) hat einen Dokumentenscanner erhalten und kann jetzt Microsoft-Office-Dokumente erstellen.

Mit der Kamera von iPhone oder iPad werden die Textseiten abfotografiert und können mit der App nachbearbeitet werden. Beispielsweise lassen sich die Scans begradigen und um zusätzliche Seiten ergänzen, außerdem kann der Kontrast verändert werden. Nutzer der Business-Variante können die Scans zusätzlich in durchsuchbaren Text umwandeln. Die iOS-App ermöglicht nun auch die Erzeugung von Dokumenten im Word-, Excel- und PowerPoint-Format, die direkt im eigenen Dropbox-Account abgelegt werden.



Ebenfalls neu ist eine Funktion, mit der Textstellen oder Bilder kommentiert werden können. Für das Wiederherstellen älterer Dateien über den Versionsverlauf wurde eine Vorschau ergänzt. Zudem weist das Unternehmen auf eine Änderung für Nutzer der kostenlosen Basis-Version hin:

"Für Dropbox Basic-Nutzer, die ihr Smartphone nutzen um Erinnerungen einzufangen, ändert sich auch die Funktionsweise der Kamera-Uploads. Ab sofort müssen sie einen Computer mit ihrem Dropbox-Konto verknüpfen, damit sie Fotos leichter abrufen, organisieren oder löschen können und ihnen der Speicherplatz nicht so schnell ausgeht."

Dropbox bietet in der kostenlosen Basisvariante zwei GB Speicherplatz. Die Pro-Version mit einem TB Speicherplatz kostet monatlich 9,99 Euro und bietet zahlreiche Zusatzfeatures. Der Mac-Client läuft ab OS X Snow Leopard.

Im geschäftlichen Umfeld kann die Auslagerung von Daten auf fremde Server aus Sicherheits- und datenschutzrechtlichen Gründen bedenklich sein. Wer Cloud-Dienste nutzt, sollte alle verfügbaren Sicherheitsoptionen des jeweiligen Anbieters aktivieren und zusätzlich – sowohl bei privater als auch geschäftlicher Nutzung - den Einsatz von Verschlüsselungsprogrammen wie Boxcryptor (verschlüsselt Daten vor dem Upload zu Cloud-Diensten) in Erwägung ziehen, um eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen.