Erneut Gerüchte um Iris-Scanner in künftigen iPhones

01. Sep 2016 14:15 Uhr - sw

Während die Vorstellung der nächsten iPhone-Generation nur noch wenige Tage entfernt ist, blickt die Gerüchteküche bereits in die Zukunft. Einem Bericht aus Fernost zufolge wird angeblich das 2017er Apple-Smartphone mit einem Iris-Scanner ausgestattet sein, mit dem das Gerät entsperrt werden kann. Samsung ist hier bereits einen Schritt weiter – das zu Monatsbeginn vorgestellte Galaxy Note 7 enthält einen Augensensor.


iPhone 6s und iPhone 6s Plus

Gerücht: iPhone soll Iris-Scanner zum Entsperren des Geräts erhalten.
Foto: Apple.



Bereits im Juli gab es Spekulationen über die Integration eines Iris-Scanners in künftige iPhones. Offen ist, ob dieser Touch-ID ersetzen oder lediglich ergänzen soll. Zwar gilt der Iris- im Vergleich zum Fingerabdruckscan als die sicherere Methode, es gibt – bezogen auf den aktuellen Stand der Technik - jedoch Erkennungsprobleme bei Dunkelheit, direkter Sonneneinstrahlung und der Verwendung von Brillen oder Kontaktlinsen.

Es ist allerdings gut möglich, dass Apple diese Probleme durch neuartige Technologien in den Griff bekommen hat – schließlich investieren die Kalifornier jedes Jahr mehrere Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Ein Iris-Scanner passt jedenfalls gut zu Spekulationen, wonach das 2017er iPhone angeblich über ein rahmenloses Design ohne separaten Home-Button verfügen wird. Die Funktionalität des Home-Buttons soll zwar direkt ins Display integriert werden, ob das mit dem Fingerabdrucksensor Touch-ID aber ebenfalls so einfach möglich ist, bleibt abzuwarten. Ein Iris-Scanner könnte dabei eine elegante Lösung darstellen.