Datenbanksoftware Ninox erhält Unterstützung für Teamarbeit

10. Apr. 2017 14:15 Uhr - Redaktion

Der Berliner Softwarehersteller Ninox hat seine gleichnamige Datenbanksoftware in der Version 2.0 im Mac-App-Store (Partnerlink) veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung: das ab OS X Yosemite lauffähige Programm hat kollaborative Funktionen für die Teamarbeit erhalten.

Dadurch können nun mehrere Personen gleichzeitig Bearbeitungen vornehmen und neue Einträge in eine Datenbank einpflegen. Die Änderungen auf einem Gerät werden sofort über die Ninox-Cloud synchronisiert und allen anderen Nutzern zugänglich gemacht. Dabei wird auch das Offline-Arbeiten unterstützt – sobald wieder eine Internetverbindung besteht, werden automatisch alle Datenbankeinträge mit anderen Nutzern synchronisiert.

Ninox

Screenshot von Ninox.
Bild: Ninox Software.



Während das Update auf Ninox 2.0 gratis ist (es bietet außerdem Leistungsoptimierungen sowie weitere Verbesserungen), sind die kollaborativen Funktionen optional und kostenpflichtig, die Preise beginnen bei 9,99 Euro pro Monat. Ninox 2.0 kostet 34,99 Euro. Für das iPhone gibt es einen kostenlosen Client mit eingeschränktem Funktionsumfang, die iPad-Vollversion schlägt mit 14,99 Euro zu Buche.

Ninox ist eine relationale Datenbank, die sich an Privatpersonen, Arbeitsgruppen sowie kleine und mittlere Unternehmen richtet. Für Mac und Windows bietet der Hersteller auch eine Serversoftware an, die sich 30 Tage lang kostenlos testen lässt.

Für Nutzer der von FileMaker eingestellten Datenbanksoftware Bento bietet Ninox ein kostenfreies Tool an, mit dem sich Bento-Daten bequem in Ninox importieren lassen.

Kommentare

… warum wieder eine eigne Cloud-Lösung und damit auch wieder ein aufgedrücktes Abo-Modell? Die Software mag nicht schlecht sein und ich begrüße die tolle Arbeit, aber 9,99 €/mtl. sind für diese Art Sync-Dienste dann doch einfach zu teuer.
Nur mal in Relation:
Acrobart Pro – Abo 18,- €/mtl.
Office365 Business – 8,80 €/mtl. inkl Online-Dienste

Was ich damit sagen will, diese Programme halte ich im Verhältnis zu Programmen wie Ninox für wesentlich komplexer und umfangreicher – man erhält damit für das Geld einen ganz anderen Gegenwert.

Es geht mir hier nicht darum Ninox schlecht zu reden, dass ist hier nur mal exemplarisch gemeint.
Das gilt speziell für alle so genannte Kollaboration-Dienste wie Slack, Grape, etc.
Die Abo-Preise sind im Verhältnis der Funktionen vollkommen indiskutabel. Speicher kostet absolut nichts und sich ständig bei irgendwelchen Cloud-Dienste anzumelden und Abos abzuschließen nervt einfach und man verliert letztlich die Übersicht zu Kosten und Anmeldungen…

Sorry, aber das ist der falsche Weg. Warum nutzt man nicht die iCloud oder die grundlegenden Möglichkeiten einen Mac selber als Server laufen lassen zu können?
Dann kann man gerne damit einen Service, wie Helpdesk oder E-Mail Support für 1,-€/mtl. koppeln. die die Software entsprechend für 50,- bis 100,- EUR verkaufen.

vg.