Apple: iPhone 6 feiert auch in Deutschland Comeback

05. Mai 2017 10:45 Uhr - Redaktion

Im März hat Apple mit der Wiedereinführung des iPhone 6 begonnen. War das Comeback des im Jahr 2014 eingeführten Smartphones zunächst auf wenige Länder, darunter China und Indien, beschränkt, hat der Hersteller nun mit dem großflächigen Vertrieb in Europa begonnen. In Deutschland ist das iPhone 6 mit 32 GB Speicherkapazität für 449 Euro bei den Elektronikketten Media Markt und Saturn erhältlich.

Auch in anderen europäischen Ländern, darunter Dänemark, Italien und Spanien, ist das iPhone 6 wieder zu haben. Angesichts zuletzt schwächelnder iPhone-Verkaufszahlen will Apple mit einem älteren, dafür aber preisgünstigen Modell weitere Kundenkreise erschließen und den Absatz stimulieren. Ob die Anschaffung eines Smartphones mit drei Jahre alter Technik sinnvoll ist, muss jeder Käufer für sich entscheiden. Für das mit dem A8-Prozessor ausgerüstete iPhone 6 dürfte die Versorgung mit Softwareupdates jedenfalls noch für die nächsten zwei bis drei Jahre sichergestellt sein.

iPhone 6

Das iPhone 6 ist wieder da.
Foto: Apple.



Es gibt jedoch Alternativen. Beispielsweise ist momentan das iPhone SE (das technisch dem iPhone 6s entspricht) mit 64 GB Speicherkapazität für 439 Euro bei Cyberport (Partnerlink) erhältlich. Im Vergleich mit dem iPhone 6 bietet es eine doppelt so hohe Speicherkapazität, jedoch ein etwas kleineres Display (4,0 statt 4,7 Zoll).

Apple musste im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres überraschend einen leichten Einbruch bei den iPhone-Verkaufszahlen verzeichnen. Sowohl Apple als auch Marktbeobachter führen die Zurückhaltung der Käufer zu einem erheblichen Teil auf die zunehmenden Gerüchten um das für September erwartete iPhone 8 zurück.

Kommentare

Klar, sie werden mit Erscheinen von iOS 11 noch "gut" laufen. Aber schon jetzt mit iOS 10 schneidet dieses Model wesentlich schlechter im Vergleich zu einem 7er ab, was die Prozessorleistung und "gefühltes" Reaktionsverhalten angeht, besonders wenn das installierte App-Repertoire nach oben geht.

Dabei würden einfache Sicherheits- und Kompatibilitätspatches wie in der Linux-Welt üblich, vielen Anwendern reichen. Aber da würden ja zu viele Anwender die Geräte länger nutzen ... Nicht im Sinne von Apfel.

[quote=Waldknoblauch]Klar, sie werden mit Erscheinen von iOS 11 noch "gut" laufen. Aber schon jetzt mit iOS 10 schneidet dieses Model wesentlich schlechter im Vergleich zu einem 7er ab, was die Prozessorleistung und "gefühltes" Reaktionsverhalten angeht, besonders wenn das installierte App-Repertoire nach oben geht.

Dabei würden einfache Sicherheits- und Kompatibilitätspatches wie in der Linux-Welt üblich, vielen Anwendern reichen. Aber da würden ja zu viele Anwender die Geräte länger nutzen ... Nicht im Sinne von Apfel.[/quote]

Dann könnte Apple gleich Modelle mit selbst tauschbarem Akku und Erweiterbarkeit des Speichers anbieten. Ich tippe daher auf ein Vertriebsproblem: Produktionsstraßen wieder hochgefahren, Output zu hoch, da China und Indien die Stückzahlen nicht abnehmen, also kanibalisiert man sich mit dem Portfolio lieber selbst, als die Teile in die Tonne zu treten...

Die Angst um den Goldesel iPhone geht bei Apple um: vielleicht erklärt das auch die Ankündigungen, den Mac wieder besser aufstellen zu wollen, denn da wäre ja noch viel Luft nach oben, was die Marktanteile anbelangt. Das wäre mal ein schöner Effekt, denn mir persönlich ist es wurscht, dass mein 4S nur bis 9.3.5 läuft. So lange der Akku nicht die Grätsche macht oder ich es in der Toilette versenke, kann ich damit TELEFONIEREN... nach Hause