FileMaker: Apple-Tochterfirma stellt neue Version von Entwicklungs- und Datenbanksoftware vor

09. Mai 2017 16:30 Uhr - Redaktion

Die Apple-Tochterfirma FileMaker hat heute ihre gleichnamige Entwicklungs- und Datenbankumgebung in der Version 16 angekündigt. Sie bietet neue Funktionen für die Erstellung von Apps und verbessert die Anbindung an andere Web-Dienste.

Beispielsweise können in FileMaker 16 Daten mittels erweiterter cURL-Optionen und vordefinierter JSON-Funktionen nun einfacher mit anderen Web-Anwendungen ausgetauscht werden. Apps, die über FileMaker WebDirect bereitgestellt werden, lassen sich jetzt von bis zu 500 Nutzern gleichzeitig verwenden. Auf iOS-Hardware wurde die Erfassung von Unterschriften verbessert.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, in Apps Animationen und Übergänge einzubauen, um Usern die Orientierung zu erleichtern. Das neue Fenster "Layoutobjekte" enthält eine hierarchische Liste aller Objekte in einem Layout. So kann ein Objekt ganz einfach verändert werden, ohne dass die Gruppierung der kompletten Objektgruppe aufgehoben werden muss.



"Die vereinfachte Benutzerkonto-Verwaltung mit OAuth 2.0 unter Verwendung externer Authentifizierungsanbietern verbessert die Sicherheit der eigenen Apps beträchtlich. Bestehende Amazon-, Google- und Microsoft Azure-Benutzerkonten können jetzt verwendet werden, um sich bei FileMaker-basierten eigenen Apps anzumelden", teilte FileMaker mit.

Die Unterstützung für OS X Yosemite wurde eingestellt, FileMaker 16 setzt mindestens OS X El Capitan voraus. Wie aus einem Support-Dokument hervorgeht, werden Runtime-Lösungen auch in FileMaker 16 noch unterstützt. Der Import von Bento-Daten ist hingegen nicht mehr möglich. FileMaker 16 kann Lösungen, die ab Versionen 12 erstellt wurden, öffnen und Verbindungen zu Hosts der Versionen 14 bis 16 herstellen.

FileMaker Pro 16 kostet 349 Euro, während FileMaker Pro 16 Advanced für 549 Euro und FileMaker Server 16 für 1044 Euro zu haben sind; Upgrades gibt es ab 209 Euro (Preise zuzüglich Umsatzsteuer). Alternativ lassen sich die drei Produkte auch mieten. Die FileMaker-Lizenzierung für Teams (ab fünf Benutzer) erfolgt ausschließlich auf Mietbasis. Wer FileMaker Pro 15 oder FileMaker Pro 15 Advanced zwischen dem 09. April 2017 und dem 23. Mai 2017 erworben hat, kann kostenlos auf die Version 15 umsteigen. Eine Demoversion von FileMaker 16 ist verfügbar.

FileMakers Cloud-Dienst zum App-Hosting lässt sich seit März auch in Europa nutzen (MacGadget berichtete). Mit FileMaker Cloud lassen sich Apps zur Nutzung mit Mac, Windows und iOS über das Internet bereitstellen und verwalten.