Von New York nach Kiev: Sammlung alter Apple-Hardware zieht um

22. Mai 2017 15:00 Uhr - Redaktion

Als im Sommer 2016 der traditionsreiche New Yorker Apple-Händler TekServe den Geschäftsbetrieb einstellte, kam die Hardware-Sammlung des im Jahr 1987 gegründeten Unternehmens unter den Hammer. Sie besteht aus 40 Exponaten, allen voran ein Macintosh 128k mit Unterschrift von Apple-Mitbegründer Steve Wozniak und wurde für 47.000 US-Dollar an einen bis vor kurzem unbekannten Bieter verkauft. Nun wurde das Geheimnis gelüftet.

Bei dem Käufer handelt es sich um den ukrainischen Softwarehersteller MacPaw, der durch Programme wie Hider (Verschlüsselung) und Gemini (findet Dateiduplikate) sowie den zu Jahresbeginn gestarteten Mietsoftwaredienst Setapp bekannt ist. MacPaw hat die Sammlung um weitere Geräte (darunter alle iPhone-Generationen) aufgestockt und damit ein Museum in Kiev begründet.



Es handelt sich dabei jedoch um keine traditionelle Ausstellung für die breite Öffentlichkeit. Das Museum befindet sich in den Geschäftsräumen von MacPaw, auf Anfrage erhalten Gäste Zutritt mitsamt einer Tour. Einen Einblick gibt das in diesem Artikel verlinkte Video, Bilder hat MacPaw in seinem Blog veröffentlicht.

Wer alte Apple-Hardware sehen möchte, muss allerdings nicht gleich nach Kiev reisen: seit Dezember 2015 gibt es in Prag ein Museum, das ausschließlich der Geschichte Apples gewidmet ist. Es soll sich nach Betreiberangaben um die "weltgrößte private Sammlung von Apple-Produkten" handeln – mit über 470 Ausstellungsstücken aus der Zeit von 1976 bis 2012.