Firewall-Software Little Snitch: Version 4.0 mit mehreren Neuerungen im Betatest

20. Juni 2017 10:00 Uhr - Redaktion

Der in Wien beheimatete Softwarehersteller Objective Development hat die beliebte Firewall-Software Little Snitch in der Version 4.0 angekündigt. Sie bietet eine modernisierte Benutzeroberfläche mit einem neugestalteten Netzwerkmonitor, der ausgehende Verbindungen nun auf einer Weltkarte visualisiert.

Der ebenfalls überarbeitete Silent-Modus wurde eng mit dem Netzwerkmonitor verzahnt. Little Snitch 4.0 ist an das neue, zur Entwicklerkonferenz WWDC 2017 vorgestellte Betriebssystem macOS High Sierra angepasst worden. Die Unterstützung für OS X Yosemite wurde eingestellt, das Programm setzt jetzt mindestens OS X El Capitan voraus.

Little Snitch

Der Netzwerkmonitor von Little Snitch.
Bild: Objective Development.



Verbindungsalarme können nun minimiert werden, um nicht sofort eine Entscheidung treffen zu müssen, ob eine Verbindung zugelassen oder blockiert wird. Zu den weiteren Neuerungen in Little Snitch 4.0 gehören vordefinierte Regelsets für iCloud-Dienste, Unterstützung der Touch-Bar-Funktionsleiste der neuen MacBook-Pro-Generation, verbesserte Sicherheit durch Prüfung von Code-Signaturen bei der Anwendung von Regeln und zusätzliche Einstellungsoptionen.

Little Snitch 4.0 liegt als Betaversion vor - eine kostenfreie Testlizenz ist verfügbar. Die Fertigstellung der Software wird für den Herbst erwartet. Little Snitch 4.0 ist ein kostenpflichtiges Upgrade von Version 3.x. Die Anwendung überwacht den eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr und kann Verbindungen bei Bedarf blockieren. Ein eingebauter Recherche-Assistent kann nach Informationen für bisher unbekannte Verbindungsanfragen suchen.