ExtFS 11: Mit dem Mac auf Linux-Laufwerke zugreifen

23. Juni 2017 12:30 Uhr - Redaktion

Das in Freiburg ansässige Unternehmen Paragon Software hat die Verfügbarkeit von ExtFS 11 bekannt gegeben. Der Treiber ermöglicht unter OS X Yosemite oder neuer vollen Schreib- und Lesezugriff auf Laufwerke, die mit den Linux-Dateisystemen Ext2, Ext3 oder Ext4 formatiert sind.

ExtFS unterstützt nach Herstellerangaben einen Großteil der Dateisystemfunktionen von Ext4, darunter 64bit, dir_index, extent, extra_isize, ext_attr, flex_bg und has_journal. Die Performance beim Lesen und Beschreiben von Ext-Laufwerken sei mit der von HFS-Zugriffen vergleichbar, verspricht Paragon.

ExtFS 11

Das Menüleistentool von ExtFS 11.
Bild: Paragon Software.



Der Treiber unterstützt Laufwerke mit Speicherkapazitäten von bis zu zehn TB (unabhängig von der verwendeten Schnittstelle), zudem lassen sich auch sehr große Dateien (vier GB und mehr) verarbeiten. Zu den Neuerungen der Version 11 gehören eine überarbeitete Benutzeroberfläche, ein systemweites Menü für den Schnellzugriff auf häufig genutzte Funktionen und Unterstützung für die Spotlight-Indexierung auf Ext-Volumes.

ExtFS 11 kostet 49,95 Euro, das Update von ExtFS 10 ist kostenlos (über das Paragon-Kundenkonto). Beim Umstieg von älteren Versionen bietet Paragon einen Rabatt an. Die Software liegt auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen vor. Eine auf zehn Tage beschränkte Demoversion steht zum Download bereit.

Kommentare

Ich habe 2 Versionen von denen für NTFS vor Jahren gekauft. Doch kaum ist ein Jahr rum (oftmals auch weniger), und Apple bringt eine neue Betriebsystem-Version, dann sind wieder 20€ fällig. Ist wie ein Abo. Ich mag aber keine Abos.

Nur weil man das Betriebsystem aktualisiert, und man Software gekauft hat, muss man dann alles wieder neu kaufen. Das ist doch alles Wahnsinn. Deshalb habe ich meine externen Laufwerke auf EXFat umgestellt, womit die meisten Geräte etwas anfangen können, und MacOS auch Daten schreiben kann.

Überhaupt habe ich seit 2 Jahren angefangen nur noch kostenlose OpenSource Software zu installieren (Blender, LibreOffice, ... ). MacOS selber ist ja auch schon lange umsonst.

Nur Videoschnittsoftware wie Final Cut Pro habe ich mir gekauft... die Updates sind aber seit 5 Jahren alle gratis. Das ist in Ordnung.

Wenn ich mal ein Tool brauche... programmiere ich mir das selber. Denn die Software-Abzocke nervt langsam gewaltig.