Apple produziert mehr AirPods, kann Nachfrage aber immer noch nicht decken

02. Aug. 2017 12:00 Uhr - Redaktion

Apple hat sich zur Liefersituation bei den AirPods geäußert. Man habe die Produktion inzwischen erhöht, könne aber die Nachfrage noch immer nicht decken, sagte Konzernchef Tim Cook in der vergangenen Nacht auf der Bilanzpressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen. Die Nachfrage sei unverändert sehr hoch, die Kundenzufriedenheit liege Umfragen zufolge bei 98 Prozent, so Cook weiter.

Die AirPods kamen kurz vor Weihnachten 2016 auf den Markt, seitdem beträgt die Lieferzeit in Apples Online-Shop sechs Wochen. Im Fachhandel sind die drahtlosen, für Macs und iOS-Hardware optimierten Ohrhörer mittlerweile vereinzelt vorrätig, beispielsweise bei Cyberport (Partnerlink).



Die AirPods kosten 179 Euro/Franken, lassen sich schnell und einfach mit iOS-Hardware, Macs und Apple Watch koppeln, aktivieren nach doppeltem Fingertipp den Sprachassistenten Siri und sind mit Mikrofonen, optischen Sensoren, Bewegungsbeschleunigungsmesser und Stimmbeschleunigungsmesser ausgestattet.

Sie ermöglichen mit voller Akkuladung eine Musikwiedergabe von bis zu fünf Stunden. Die mitgelieferte Ladeschale enthält ebenfalls einen Akku und erlaubt - durch Nachladen des AirPod-Energiespeichers - eine Musikwiedergabe von maximal 24 Stunden (eine Ladezeit von 15 Minuten soll eine Wiedergabe von maximal drei Stunden ermöglichen). Mittels Siri kann Musik ausgewählt und gesteuert, die Lautstärke geregelt, die Akkulaufzeit überprüft und ein Anruf getätigt werden.

Mit dem für Herbst erwarteten tvOS 11 lassen sich die AirPods auch mit Apple TV automatisch koppeln.