Parallels Desktop 13 ist da: Höhere Leistung, Bild-in-Bild-Funktion, Touch-Bar-Unterstützung

22. Aug. 2017 13:15 Uhr - Redaktion

Die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop ist heute in der Version 13 erschienen. Der Hersteller verspricht umfangreiche Leistungsverbesserungen für den Zugriff auf Windows-Dateien, für die Nutzung von SSD-Laufwerken mit Thunderbolt-Schnittstelle, für die Snapshot-Erstellung von Gastsystemen mit viel Arbeitsspeicher sowie für den Zugriff auf USB-3.0-Laufwerke.

Zudem wurde das Booten von Windows beschleunigt. Auf der 2016er und 2017er MacBook-Pro-Generation können Windows-Gastsysteme nun die Touch-Bar-Funktionsleiste nutzen. Die Pro-Edition kann einem Gastsystem jetzt bis zu 32 virtuelle CPUs und bis zu 128 MB Arbeitsspeicher zuweisen. Parallels Desktop 13 ist optimiert für macOS High Sierra und das "Windows 10 Fall Creators Update".



"Zu den neuen Innovationen bei Parallels Desktop 13 zählt die Bild-im-Bild-Anzeige (PiP), eine Funktion, die Fenster von anderen aktiven virtuellen Maschinen erstellt, die immer oben auf dem Bildschirm sichtbar sind, selbst wenn die Mac-Anwendung im Vollbildmodus läuft. Es ist nun einfacher, mit verschiedenen Betriebssystemen und den jeweiligen Anwendungen auf einem Bildschirm gleichzeitig zu arbeiten, oder ein Video anzusehen und dabei zwischen macOS Spaces und Anwendungen hin und her zu wechseln.

Die PiP-Anzeige ergänzt die beliebten Anpassungseinstellungen in Parallels Desktop wie Coherence-Modus (Windows ist ausgeblendet, während Windows-Anwendungen auf einem Mac laufen), Vollbildmodus und Fenstermodus (Windows in einem Fenster unter macOS)", erläutert Parallels.

Der Hersteller betont, dass sich auch der Vorgänger Parallels Desktop 12 unter macOS High Sierra einsetzen lässt. Demnach bestehen dabei noch einige Inkompatibilitäten, die mit Updates behoben werden sollen. Die Unterstützung für OS X Mavericks wurde eingestellt, Parallels Desktop 13 setzt mindestes OS X Yosemite voraus. Die Vollversion kostet 79,99 Euro, das Upgrade von Version 11 oder 12 schlägt mit 49,99 Euro zu Buche. Eine Demoversion steht zum Download bereit.

Wer Parallels Desktop 12 zwischen dem 01. August 2017 und dem 31. Oktober 2017 erworben hat, kann kostenlos auf Parallels Desktop 13 umsteigen.

Kommentare

Habe Parallels 12 am 20.06. gekauft und nun kommt schon Version 13, die ich noch nicht einmal kostenlos oder verbilligt updaten kann. Andere Firmen sind da wesentlich großzügiger und bieten bis zu 6 Monaten nach Kauf noch eine großzügige Lösung an.
Auch Version 12 kommt mit macOS 10.13 einwandfrei klar und die angebliche Geschwindigkeitssteigerung von fast 50% wird von Version zu Version versprochen.

Ich überlege es mir vielleicht bei Version 14 oder 15 ein Update zu machen oder wechsele ganz auf VirtaualBox.

die Kunden abgezockt :((
Stehen in einer Reihe mit 1Password - ein Reigen, über Gebühr Geld machen zu wollen... VB erscheint mir da durchaus fairer zu verfahren.

Seit Jahren verfolgten wir das Spiel über Version 6 bis 9 - dann haben wir den Zug verlassen (nicht zuletzt auch wegen Windows selbst, das wir nicht mehr erneuern wollten)

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von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13",4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Wer zwingt euch zum jährlichen Upgrade? Erstens läuft Parallels Desktop 12 unter macOS High Sierra, zweitens gilt das Upgrade-Angebot des Herstellers für zwei Vorversionen. Ihr könnt also problemlos die Version 13 auslassen und nächstes Jahr von 12 auf 14 gehen (könnt, nicht müsst!).

Abgesehen davon kriegt man im Handel die Parallels Vollversionen regelmäßig für weit unter Hersteller-Preis nachgeschmissen.

VirtualBox in allen Ehren, aber was Performance angeht, da ist und bleibt Parallels an der Spitze.

VMware gibts natürlich auch noch, aber die haben die letzten Jahre die Entwicklung schleifen lassen und holen erst jetzt wieder langsam auf.