Oracle: VirtualBox 5.2 dreht weitere Testrunde

18. Sep 2017 15:00 Uhr - Redaktion

Im August kündigte Oracle ein größeres Update für die kostenfreie Virtualisierungssoftware VirtualBox an. Nun liegt VirtualBox 5.2 in einer dritten Betaversion vor. Sie behebt zahlreiche Fehler in verschiedenen Programmbereichen und verbessert die Stabilität.

Die wichtigste Neuerung in VirtualBox 5.2 ist die automatische Installation von Gastsystemen ohne User-Interaktion. Dazu müssen vor der Einrichtung verschiedene Parameter (wie beispielsweise ein Benutzername) festgelegt werden. Die Benutzeroberfläche von VirtualBox ist nun besser für Bedienungshilfen zugänglich, daneben wurden Optimierungen für die Audio-Unterstützung vorgenommen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Gastsysteme zu Oracles Cloud-Dienst zu exportieren. Außerdem wurden nach Herstellerangaben viele nicht einzeln aufgeführte Verbesserungen vorgenommen.

VirtualBox

Screenshot von VirtualBox mit Windows-8.1-Gastsystem.
Bild: Oracle.



VirtualBox 5.2 setzt mindestens OS X Mavericks voraus. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. Details zu den neuen Funktionen erläutert Oracle in der aktualisierten PDF-Dokumentation.

Mit VirtualBox lassen sich Windows, Linux und andere Betriebssysteme parallel zu OS X/macOS nutzen. Außerdem kann auf Apple-Hardware das Mac-Betriebssystem virtualisiert werden. VirtualBox steht unter einer Open-Source-Lizenz. Das "VirtualBox Extension Pack", das die Software unter anderem um Unterstützung für USB 3.0 und eine Laufwerks-Verschlüsselung erweitert, ist für den Privatgebrauch und die Nutzung in Bildungseinrichtungen kostenlos.