Updates für Affinity Photo und Designer: Metal-Unterstützung, bessere Performance, heller Oberflächenmodus (Update)

02. Nov. 2017 13:00 Uhr - Redaktion

Der englische Softwarehersteller Serif Labs hat heute die Verfügbarkeit von Affinity Photo 1.6.6 (Mac-App-Store-Partnerlink) und Affinity Designer 1.6 (Mac-App-Store-Partnerlink) bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um umfangreiche, kostenfreie Updates mit bedeutenden Neuerungen.

Dazu gehören eine beschleunigte Darstellung durch Unterstützung der Grafikengine Metal (auf Macs ab Baujahr 2012; einzuschalten über die Einstellungen), ein heller Oberflächenmodus (kann über die Einstellungen aktiviert werden), eine Konturstabilisation für Bleistift- und Pinselwerkzeuge, ein Glyphen-Browser, ein Einblendmenü zur Schriftenauswahl mit zuletzt verwendeten und favorisierten Schriften sowie Leistungsverbesserungen für große Dokumente, Schwenken, Zoomen und Live-Filter.



Erweiterte Unterstützung für Photoshop-Plugins, ein verbesserter PDF-Export, Anpassungen an macOS High Sierra (inklusive Unterstützung für Affinity Photo als externer Editor in der Fotos-App), eine neue vertikale Ausrichtungsoption für Textrahmen sowie eine Vielzahl an Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen runden die Releases ab.

Die Systemanforderungen blieben unverändert, beide Anwendungen lassen sich weiterhin ab OS X Lion nutzen. Das Update von der Version 1.x ist kostenlos. Affinity Photo (Bildbearbeitung) und Affinity Designer (Vektorgrafiksoftware) kosten je 54,99 Euro und empfehlen sich als Alternative zu den Adobe-Programmen Photoshop und Illustrator, die nur noch gemietet, aber nicht mehr gekauft werden können. Demoversionen stehen auf der Web-Site von Serif Labs zum Download bereit.

Serif Labs arbeitet weiterhin an Affinity Publisher. Ein Erscheinungstermin für die DTP-Software steht allerdings noch nicht fest. Eine erste Betaversion wird für die kommenden Monate erwartet.

Nachtrag (17:45 Uhr): In Affinity Photo kann die Grafikengine Metal auch zur hardwarebeschleunigten Berechnung verwendet werden (Einstellungen => Performance). Wie Serif Labs auf MacGadget-Anfrage mitteilte, ist dies momentan aber nur mit Intel-Grafikchips der Architekturen Skylake und Kaby Lake möglich (2016er und 2017er MacBook und MacBook Pro; 2017er iMac).