Apple gibt Termin für nächste Dividendenzahlung bekannt, Aktie auf Rekordhoch

06. Nov. 2017 12:30 Uhr - Redaktion

Besitzer von Apple-Aktien aufgepasst: Apple hat den Termin für die nächste Dividendenausschüttung mitgeteilt. Sie ist für Donnerstag, den 16. November, angesetzt. Die Dividende hat der Computerpionier erst im Frühjahr erhöht, von 0,57 auf 0,63 US-Dollar je Aktie. Sie wird an jene Anteilseigner gezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 13. November Apple-Stammaktien besitzen. Basierend auf 5,13 Milliarden im Umlauf befindlicher Apple-Aktien ergibt sich ein Ausschüttungsvolumen von insgesamt 3,23 Milliarden US-Dollar. Unterdessen hat die Apple-Aktie ein neues Rekordniveau erreicht.

 

Kursentwicklung AAPL
Die Kursentwicklung der Apple-Aktie in den letzten zwölf Monaten.
Bild: apple.com.

 

Die starken Quartalszahlen, die das Unternehmen Ende letzter Woche bekannt gegeben hat, haben AAPL einen Sprung über die Kursmarke von 170 US-Dollar beschert. Die Kalifornier haben nicht nur die Gewinn- und Umsatzerwartungen der Analysten übertroffen, sondern auch einen positiven Ausblick auf das laufende Quartal gegeben. Apple rechnet für das Jahresendgeschäft mit einem Umsatz zwischen 84 und 87 Milliarden US-Dollar. Dies wäre ein neuer Rekord in der über 40jährigen Firmengeschichte.

Der Mac- und iPhone-Hersteller hat vor fünf Jahren mit der Zahlung von Dividenden begonnen. Seitdem wurde die Dividende einmal pro Jahr angehoben – daran will Apple auch in Zukunft festhalten. Zur Finanzierung der Dividendenzahlungen nimmt der Computerpionier weiterhin Kredite über Anleihen auf. Der Grund: Apples gigantische Finanzreserven (sie lagen zum Ende des letzten Quartals bei satten 268 Milliarden US-Dollar) befinden sich zum größten Teil außerhalb der USA. Für den Konzern ist es aufgrund sehr niedriger Zinsen günstiger, sich Geld für Dividendenausschüttungen, Aktienrückkäufe, Firmenübernahmen und das operative Geschäft zu leihen, als die eigenen Reserven in die USA zu transferieren, was mit hohen Steuerzahlungen verbunden wäre.

Apple-Chef Tim Cook hat bereits durchblicken lassen, dass die Firmenpolitik geändert werden könnte, sofern die derzeitige US-Administration ihre Pläne umsetzt und den Steuersatz für die Repatriierung von Kapitel von 35 auf zehn bis 15 Prozent reduziert.