Dateimanager Cyberduck erhält Unterstützung für deutschen Cloudspeicher-Anbieter Dracoon

16. Nov. 2017 10:45 Uhr - Redaktion

Der kostenlose Remote-Dateimanager Cyberduck ist in der Version 6.3 erschienen. Wichtigste Neuerung: Das ab OS X Lion lauffähige Programm unterstützt nun den Cloudspeicher-Anbieter Dracoon, der ausschließlich Server in Deutschland einsetzt und daher besonders für hiesige Firmen als Alternative zu den meist US-basierten Diensten interessant ist.

Außerdem bietet Cyberduck 6.3 verschiedene Fehlerkorrekturen, unter anderem im Zusammenhang mit SFTP, Amazon S3 sowie Cryptomator, und führt Unterstützung für Google Team Drives ein. Das Update steht über die in Cyberduck integrierte Aktualisierungsfunktion zum Download bereit.

 
Cyberduck
 
Screenshot von Cyberduck.
Bild: iterate.

 

Cyberduck steht unter einer Open-Source-Lizenz, kann Verbindungen zu FTP-, SFTP- und WebDAV-Servern sowie zu Online-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Backblaze, OneDrive, Google Cloud Storage, Google Drive und Azure Storage herstellen und bietet viele Funktionen für die Dateiverwaltung (Up- und Download, Anlegen von Ordnern, Synchronisation, Umbenennen, Server-zu-Server-Transfers, Verschieben von Dateien und Verzeichnissen...).

Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients.

Auch eine Verschlüsselungsfunktion auf Basis der Open-Source-Software Cryptomator ist vorhanden. Sie ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload zu Servern oder Cloud-Speicherdiensten. Mit Cyberduck lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.