Insider: Gesteigerte iPhone-X-Produktion sorgt für verbesserte Verfügbarkeit

27. Nov. 2017 11:00 Uhr - Redaktion

Binnen eines Monats ist die Lieferzeit für das iPhone X deutlich gesunken: Von anfangs fünf bis sechs auf inzwischen nur noch ein bis zwei Wochen. Dieser Umstand führte bei Anlegern, Anwendern und Analysten zur Frage: Liegt die verbesserte Verfügbarkeit daran, dass Apple die Produktion binnen kurzer Zeit drastisch erhöhen konnte? Oder fiel die Nachfrage schwächer aus als erwartet? Ein renommierter Insider liefert darauf nun eine klare Antwort: Nach Angaben von Ming-Chi Kuo ist die verbesserte Verfügbarkeit des iPhone X ausschließlich auf die hochgefahrene Fertigung und nicht auf eine schwächere Nachfrage zurückzuführen.

 
 
iPhone X
 
iPhone X: Apple liefert inzwischen binnen ein bis zwei Wochen.
Foto: Apple.

 

Der für den Finanzdienstleister KGI Securities tätige Ming-Chi Kuo gilt als bestens vernetzt in der asiatischen Zuliefererindustrie und wartete in der Vergangenheit vielfach mit korrekten Informationen zu Apple auf. Seinen Angaben zufolge konnten vor einem Monat pro Tag nur 50.000 bis 150.000 iPhone X gefertigt werden. Inzwischen seien Apples Zulieferer in der Lage, täglich 450.000 bis 550.000 Stück herzustellen. Alle anfänglichen Probleme bei der Serienfertigung seien erfolgreich behoben worden, so Kuo weiter.

Der iPhone-Absatz im laufenden Quartal könne vor diesem Hintergrund um bis zu 20 Prozent höher ausfallen als von ihm ursprünglich prognostiziert, meint Kuo. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 78,29 Millionen iPhones verkauft. Apple selbst geht von einem Rekordquartal aus. Das Unternehmen rechnet mit Einnahmen zwischen 84 und 87 Milliarden US-Dollar – dies wäre ein neuer Rekord (im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 lag der Umsatz bei 78,4 Milliarden US-Dollar).

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