RAW-Entwickler darktable: Version 2.4 mit vielen Neuerungen fast fertig

18. Dez. 2017 12:30 Uhr - Redaktion

Die Version 2.4 der kostenlosen Fotobearbeitungssoftware darktable nähert sich der Fertigstellung. Das Open-Source-Projekt hat heute einen dritten Release-Candidate von darktable 2.4 mit etlichen Bug-Fixes veröffentlicht. Release-Candidate bezeichnet die abschließende Entwicklungsphase bei Softwareprojekten. Das finale darktable 2.4 erscheint in Kürze.

Neu in darktable 2.4 ist ein Modul, mit dem Dunst, Nebel und Schleier aus Bildern entfernt werden kann. Außerdem wird Unterstützung für komprimierte RAW-Fotos von Fujifilm-Digitalkameras eingeführt. Das Modul für lokale Kontrastanpassungen hat verschiedene Erweiterungen erfahren, während das Zurücknehmen von Arbeitsschritten nun auch für Masken möglich ist.

 
darktable
 
Screenshot von darktable.

 

Das ab OS X Lion lauffähige darktable 2.4 führt Unterstützung für die Rohdaten-Formate (RAW) von mehr als 60 Digitalkameras ein und ergänzt Weißabgleichvorgaben und Entrauschungsprofile für zahlreiche Modelle. Leistungsoptimierungen (unter anderem für das Modul Farbbalance und die Verschlagwortung), Stabilitätsverbesserungen, zusätzliche Einstellungsoptionen, Detailverbesserungen an der Benutzeroberfläche und hunderte Fehlerkorrekturen runden das Update ab.

Die kostenfreie Anwendung stellt viele Funktionen für die Verwaltung ("Leuchttisch") und die nicht-desktruktive Bearbeitung ("Dunkelkammer") von RAW-Fotos zur Verfügung. Außerdem bietet darktable Geodaten-Unterstützung, Anbindung von Kameras an den Mac ("Tethered Shooting"), Erstellung von Slideshows, Unterstützung für die Skriptsprache Lua zur Erzeugung von skriptbasierten Workflows, ein Modul zur Farbrekonstruktion sowie Unterstützung für ICC-Farbprofile.

Nähere Informationen zu dem Programm finden Sie in unserem Grundlagenartikel "Kostenlose Fotobearbeitungssoftware: darktable im Einsatz".