Dividende: Apple schüttet 3,6 Milliarden US-Dollar an Aktionäre aus, AAPL auf Rekordniveau

17. Mai 2018 13:00 Uhr - Redaktion

Apple nimmt heute die vierteljährliche Dividendenausschüttung vor. Dabei kommt erstmalig die zu Monatsbeginn angekündigte Dividendenerhöhung von 0,63 auf 0,73 US-Dollar je Aktie zur Anwendung. Insgesamt zahlt Apple – auf Basis von rund 4,9 Milliarden im Umlauf befindlicher Anteilsscheine – knapp 3,6 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre aus. Die Dividende wird an diejenigen Anteilseigner gezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 14. Mai Apple-Stammaktien besaßen.

In der Vergangenheit nahm Apple zur Finanzierung der Dividendenzahlungen Kredite über Anleihen auf, da sich der Großteil der Finanzreserven des Unternehmens im Ausland befand und ein Transfer in die USA mit einem hohen Steuersatz (35 Prozent) belegt war. Im Zuge der US-Steuerreform gab es eine deutliche Absenkung auf 15 Prozent und Apple hat bereits mit der Rückführung seiner Geldbestände in die USA begonnen. Damit hat sich der Mac- und iPhone-Hersteller vom Anleihegeschäft verabschiedet.

 

 

Kursentwicklung AAPL

Die Kursentwicklung der Apple-Aktie in den letzten zwölf Monaten.
Bild: apple.com.

 

Unterdessen bewegt sich die Apple-Aktie auf Rekordniveau. Mit der Veröffentlichung des letzten Quartalsberichts – der einen positiven Ausblick auf das laufende Quartal beinhaltet – setzte ein Aufwärtstrend ein, der AAPL bis zu einem Rekordkurs von knapp über 190 US-Dollar führte. Auch die Ankündigung der vom renommierten Investor Warren Buffett geführten Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, den Anteil an Apple zuletzt deutlich aufgestockt zu haben, stützte die Kursentwicklung.

Berkshire Hathaway investiert seit dem Jahr 2016 in AAPL und hält inzwischen rund fünf Prozent am kalifornischen Computerpionier. Weiteren Auftrieb könnte die Aktie durch die in zwei Wochen beginnende Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2018 erhalten. Insider erwarten signifikante Ankündigungen bei Betriebssystemen und Hardware.