Mac-App-Store: Apple lockert technische Restriktionen, Systemupdates in Einstellungen ausgelagert

05. Juni 2018 15:00 Uhr - Redaktion

Zu den am häufigsten genannten Kritikpunkten am Mac-App-Store gehören die mit der Sicherheitsfunktion Sandbox einhergehenden Restriktionen. Die Sandbox sorgt zwar einerseits für ein hohes Maß an Sicherheit, schränkt aber andererseits die Funktionalität von Programmen stark ein. macOS Mojave bietet diesbezüglich Fortschritte.

Wie der Softwarehersteller Panic, unter anderem bekannt durch den Remote-Dateimanager Transmit und die Web-Entwicklungsumgebung Coda, mitteilte, hat Apple in macOS Mojave die technischen Beschränkungen im Mac-App-Store durch ein verbessertes Sandboxing gelockert. Dadurch sei man in der Lage, Transmit 5 mit allen Funktionen im Mac-App-Store anzubieten, schreibt Panic auf Twitter.

Künftig will das Unternehmen in puncto Vertriebsmodell zweigleisig fahren: Im Mac-App-Store soll es Transmit 5 nur auf Mietbasis (Abo) geben, während direkt beim Hersteller eine Dauerlizenz (Einmalkauf) erhältlich ist. Dadurch könne man im Mac-App-Store eine Demoversion des Programms anbieten, so Panic weiter.

 

 

 

Apple hat den Mac-App-Store für macOS Mojave vollständig überarbeitet. Neben einem neuen Design mit gibt es redaktionelle Inhalte und kuratierte Kollektionen, während Entwickler die Möglichkeit erhalten, künftig auch Videos auf den Produktseiten zu integrieren, um ihre Software in Aktion zeigen zu können. Microsoft Office und Lightroom CC von Adobe sollen künftig auch im Mac-App-Store angeboten werden, während Bare Bones Software die Rückkehr von BBEdit ankündigte.

Systemupdates werden ausgelagert

Im neuen Mac-App-Store gibt es eine weitere bedeutende Änderung: Die Systemupdates wurden ausgelagert und sind nun in den Systemeinstellungen zu finden. Über den Mac-App-Store werden beginnend mit Mojave ausschließlich Aktualisierungen für Dritthersteller-Software abgewickelt. Systemupdates laufen über die Systemeinstellungen.