Update für Firewall-Software Little Snitch erschienen – Unterstützung für macOS Mojave in Arbeit

13. Jun 2018 11:00 Uhr - Redaktion

Der Wiener Entwickler Objective Development hat die Verfügbarkeit von Little Snitch 4.1 bekannt gegeben. Die wichtigste Neuerung sind Regel-Sets, die von Nutzern abonniert werden können. Dies bietet sich beispielsweise für Firmen an, um Little-Snitch-Regeln im lokalen Netzwerk allgemein verfügbar zu machen.

Nimmt der Herausgeber Änderungen an einem bereitgestellten Regel-Set vor, werden diese automatisch an die Abonnenten verteilt. Außerdem bietet die neue Version der beliebten Firewall-Software verschiedene Optimierungen, Verbesserungen für die Sicherheit (unter anderem wurde eine Schwachstelle im Zusammenhang mit der Prüfung von Code-Signaturen behoben) und zahlreiche Fehlerkorrekturen.

 

Little Snitch
 
Der Netzwerkmonitor von Little Snitch.
Bild: Objective Development.

 

Das ab OS X El Capitan lauffähige Little Snitch informiert über ein- und ausgehende Internetverbindungen und kann diese auf Wunsch blockieren. Die "kleine Petze" deckt beispielsweise auf, wenn eine App ungefragt "nach Hause telefonieren" und möglicherweise persönliche Daten übertragen will. Die Vollversion kostet 45 Euro, das Update von der Version 4.0.x ist kostenfrei. Eine Demoversion steht zum Download bereit.

Unterdessen kündigte der Hersteller an, an der Anpassung von Little Snitch an das neue Betriebssystem macOS Mojave zu arbeiten. Erste Nightly-Builds sind bereits mit macOS 10.14 kompatibel, der dunkle Oberflächenmodus wird allerdings noch nicht unterstützt.