Apple: macOS Mojave jetzt für Mitglieder des Betatestprogramms verfügbar

26. Juni 2018 19:30 Uhr - Redaktion

Apple hat heute den öffentlichen Betatest von macOS Mojave gestartet. Mitglieder des Betatestprogramms können sich ab sofort den aktuellen Build sowie künftige Vorabfassungen des neuen Mac-Betriebssystems herunterladen. Die Teilnahme an dem Programm ist kostenfrei. MacGadget rät von der Installation der Betaversion auf Produktivsystemen dringend ab.

Zu den wichtigsten Neuerungen in macOS 10.14 gehören ein dunkler Oberflächenmodus, Desktop-Stacks zum schnellen Aufräumen des Schreibtischs, APFS-Unterstützung für Fusion-Drive-Laufwerke, ein komplett überarbeiteter Mac-App-Store, eine Finder-Galerieansicht mit Metadaten-Darstellung, FaceTime-Gruppengespräche, Tethering mit der iPhone-Kamera (ein aufgenommenes Bild landet direkt im aktiven Programm), die Home-App zur Steuerung von HomeKit-Hardware und Bearbeitungstools für die Quick-Look-Vorschau.

 
macOS Mojave
 
macOS Mojave: Öffentlicher Betatest ist angelaufen.
Bild: Apple.

 

Darüber hinaus hat der Hersteller an Performance und Qualität geschraubt und viele weitere Verbesserungen vorgenommen, wie zum Beispiel ein neugestalteter iBooks-Store mit Hörbuch-Integration, Unterstützung für die Virtual-Reality-Brille Vive Pro von HTC und Safari 12 mit Verbesserungen für Sicherheit und Tracking-Schutz. macOS Mojave ist das letzte Release mit Unterstützung für 32-Bit-Software. Eine Übersicht über unsere Berichterstattung zu macOS Mojave finden Sie in der Kategorie "Themen im Fokus".

Zur Teilnahme am Betatestprogramm muss ein Mac per Apple-ID registriert werden. Betatester haben die Möglichkeit, Fehler zu melden und Verbesserungsvorschläge zu machen. Dies erfolgt über das Programm Feedback-Assistent, das im Dock zu finden ist. Häufig gestellte Fragen zum Betatestprogramm beantwortet der Hersteller auf dieser Web-Seite.

Von der Installation von Betriebssystem-Betaversionen auf produktiv genutzter Hardware ist grundsätzlich abzuraten, da schwerwiegende Fehler, Inkompatibilitäten mit Hard- und Software von Drittanbietern oder Stabilitätsprobleme den Workflow negativ beeinträchtigen können. Tests von Betriebssystem-Betaversionen sollten daher auf externen Laufwerken bzw. freien Partitionen, per Virtualisierung oder auf Macs, die nicht für die Arbeit benötigt werden, erfolgen.

Mit macOS Mojave hebt Apple die Systemanforderungen erstmals seit zwei Jahren wieder an. macOS Mojave setzt einen Mac ab Baujahr 2012 bzw. einen Mac Pro der Baureihe 2010 mit Metal-kompatibler Grafikkarte voraus. Auf zahlreichen älteren Macs, die mit macOS (High) Sierra betrieben werden, lässt sich macOS Mojave nicht installieren.

Betroffen sind unter anderem die 2010er und 2011er MacBook-Pro-Modelle, die iMac-Generationen Ende 2009, Mitte 2010 und Mitte 2011 sowie Mac-mini- und MacBook-Air-Modelle von 2010 und 2011. Allerdings versorgt Apple diese Systeme noch für die Dauer von zwei Jahren mit Sicherheitsupdates für macOS High Sierra, d. h. voraussichtlich bis Mitte 2020.