Apple verwendet künftig eigenes Kartenmaterial

29. Jun 2018 19:30 Uhr - Redaktion

Apple hat heute eine bedeutende Änderung für seinen Kartendienst bekannt gegeben. Das Unternehmen setzt künftig auf eigenes Kartenmaterial und wird nicht mehr auf Daten von Drittanbietern wie TomTom oder OpenStreetMap zurückgreifen.

Die Maßnahme wird schrittweise umgesetzt. Mit der nächsten iOS-12-Betaversion (die voraussichtlich in der kommenden Woche erscheint) soll das Apple-eigene Kartenmaterial zunächst in San Francisco und der Bay-Area verfügbar gemacht werden. Nordkalifornien folgt im Herbst, die gesamte USA im Laufe des nächsten Jahres.

Apple Maps

Apple-Kartendienst soll genauer, detaillierter und aktueller werden.
Bild: Apple.

 

 

Apple verspricht detailreichere, genauere Karten, die schneller an Veränderungen infolge von Baustellen oder neuer Straßenführung angepasst werden sollen, sowie aktuellere Daten zur Verkehrslage. Der Mac- und iPhone-Hersteller arbeite bereits seit vier Jahren an dem Kartenprojekt, schreibt TechCrunch unter Berufung auf Eddy Cue, den für Apples Internetdienste zuständigen Manager.

Wann das Apple-eigene Kartenmaterial auch anderen Ländern zugänglich gemacht wird, ist noch nicht bekannt. Es wird vermutlich etliche Jahre dauern, bis der Computerkonzern auch in anderen Regionen der Erde genügend Daten gesammelt hat, um den eigenen Ansprüchen genügendes Kartenmaterial zusammenzustellen.

Zur Erstellung des Kartenmaterials setzt Apple auf eine eigene Fahrzeugflotte, die seit Jahren gezielt Straßen abfährt, auf hochauflösende Satellitenbilder und anonym von iPhones gesammelten Daten.

Kommentare

Auf wie vielen Hochzeiten will Apple denn noch tanzen?

Das ist ein weiteres Monster-Projekt, das gewaltige Ressourcen bindet.

Was für ein Moloch Apple doch geworden ist. Das erinnert inzwischen stark an die 1990er Jahre, als Apple sich in zig Projekten verzettelte und die eigentlich wichtigen Sachen fast den Bach runtergingen.

wurde mir - als notorischem Apple-Maps-Nutzer - vor Augen geführt, wie grottenschlecht Apple Maps ist - musste dann die Flucht in Google Maps antreten ... :( 

Mache inzwischen auch keine Verbesserungs-Eingaben mehr. Manchmal bekommst Du Antwort, dann wieder keine - obwohl die Qualität der Eingaben mit Beleg-Foto immer gleich war... Wenn man jetzt noch hört, dass die was vollkommen Neues hochziehen, dann wäre jede weitere Arbeit für den Papierkorb :))) Ohne mich ;-) 

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Da bin ich ganz auf qwerts Seite: Es wäre schon, wenn Apple sich nicht schon wieder verzettelt, sondern endlich mal das, was Kerngeschäft ist, fehlerfrei auf die Reihe bekommt. Davon sind wir momentan meilenweit entfernt.

... Apple verzettelt sich und kümmert sich um Dinge die sie ruhig denen überlassen könnten die das besser können. Gerade was Kartenmaterial angeht wäre es für Apple einfach da sie ja die Platform kontrollieren. Somit könnten sie einfach die Hand aufhalten bei dem der das Kartenmaterial bereitstellt.

Aber anstatt sich um Produktpflege zu kümmern baut man Lautsprecher, sry, Wanzen fürs Wohnzimmer und produziert die Sesamstrasse fürs Apple TV. Nichts anderes erwarte ich von Ex-Dell Buchhalter Tim Cook der völlig Visionslos nur noch den anderen hinterher läuft.

Vieles anzufangen und nichts bis zum Schluss fertig zu machen ist der rote Faden bei Apple.

Seit der installation (Fresh install) von macOS 10.13.5 hatte ich bereits zwei Kernel-Panics und einen Vorfall bei dem ich einfach beim Arbeiten auf der Anmeldemaske landete. Solche Vorfälle waren mir bei Apple bislang fremd und waren eigentlich der Grund von Windoof die Finger zu lassen wenn möglich.