Investmentfirma von Warren Buffett stockt Anteil an Apple weiter auf

08. Aug. 2018 17:00 Uhr - Redaktion

Mit seiner Prognose, Apple werde als erstes private Unternehmen der Welt einen Börsenwert von einer Billion US-Dollar erzielen, lag die Investoren-Legende Warren Buffett goldrichtig: Der kalifornische Computerpionier erreichte diesen Meilenstein in der vergangenen Woche. Unterdessen hat seine Investmentgesellschaft ihren Anteil an Apple weiter erhöht.

Ende Juni hielt Berkshire Hathaway knapp 247 Millionen Apple-Aktien (sieben Millionen mehr als zum Ende des ersten Quartals) und damit über fünf Prozent am Mac- und iPhone-Hersteller. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Das Aktienpaket hat momentan einen Wert von rund 51 Milliarden US-Dollar. Berkshire Hathaway investiert seit dem Jahr 2016 in AAPL.

 

Kursentwicklung AAPL

Die Kursentwicklung der Apple-Aktie in den letzten zwölf Monaten.
Bild: apple.com.

 

Buffett ist Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender sowie Präsident von Berkshire Hathaway. Wenn Finanzschwergewichte wie Buffett verstärkt in die Aktie eines bestimmten Unternehmens investieren, ist dies grundsätzlich ein gutes Zeichen für die Zukunftsaussichten der Firma.

Die Apple-Aktie knackte nach der Veröffentlichung des letzten Quartalsberichts zunächst die 200-Dollar-Marke, um anschließend auf bis zu 209 US-Dollar zu steigen und damit den Börsenwert des Mac- und iPhone-Herstellers über die magische Grenze von einer Billion US-Dollar zu heben.

Der Grund für den Höhenflug von AAPL ist der gute Geschäftsgang im letzten Quartal (die Erwartungen der Finanzwelt wurden klar übertroffen) bei einem gleichzeitig positiven Ausblick auf das laufende Quartal. Außerdem sind viele Anleger aufgrund des für Herbst erwarteten Apple-Produktfeuerwerks - es werden neue Macs, iPhones, iPads und Zubehör erwartet - zuversichtlich.