Kostenfreie Mac-Bürosoftware LibreOffice: Version 6.1 mit vielen Neuerungen steht zum Download bereit

08. Aug. 2018 13:00 Uhr - Redaktion

Die Open-Source-Bürosoftware LibreOffice liegt seit heute in der Version 6.1 vor. Es handelt sich dabei um ein größeres Update mit vielen Neuerungen. Beispielsweise wurde die Handhabung von Grafiken in verschiedenen Formaten verbessert, so dass Dokumente mit vielen Bildern reibungsloser geladen und angezeigt werden.

In der Textverarbeitung wurde die Erzeugung von E-Books (EPUB-Export) grundlegend verbessert und bietet außerdem mehrere Optionen zum Anpassen der Metadaten. Es stehen neue Kapitelnummerierungsstile mit Kardinals- und Ordinalzahlen zur Verfügung. Ebenfalls neu sind beschleunigte Konvertierung von Dokumente ins XHTML-Format sowie die Möglichkeit, eine Unterschriftenzeile hinzuzufügen.

In der Tabellenkalkulation lassen sich Bilder, die an Zellen verankert sind, jetzt sortieren. Beim Verbinden von Zellen zeigt das Dialogfeld nun eine grafische Darstellung des Vorgangs im Voraus an. Wenn ein Tabellenblatt auf externe Daten verweist, können nun auch CSV-Dateien als Quelle benutzt werden. Durch die parallele Berechnung von Formeln auf mehreren Prozessorkernen wird die Leistung deutlich erhöht.



Zu den weiteren Neuerungen in LibreOffice 6.1 gehören das Signieren von ODF-Dokumenten mit ECDSA-Schlüsseln, verbesserter Im- und Export von Dokumente in Microsoft-Office-Formaten, überarbeitete Menüs im Zeichenprogramm, verbesserte Unterstützung für Schriften von Drittherstellern unter macOS, ein verbesserter SVG-Filter sowie viele weitere Optimierungen für Bereiche wie Benutzeroberfläche und Zuverlässigkeit.

LibreOffice 6.1 setzt mindestens OS X Mavericks voraus. In dem kostenlosen Softwarepaket sind Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsmodul, Datenbank, Zeichenprogramm und Formeleditor enthalten. Zur Nutzung der Datenbank wird zusätzlich Java benötigt. LibreOffice ermöglicht das Öffnen und Speichern von Dokumenten in den Formaten von Microsoft Office.

Anzumerken ist, dass der neue Versionszweig 6.1.x von den Machern noch nicht als stabil erachtet wird, was vor allem beim Unternehmenseinsatz eine Rolle spielt. Wer auf größtmögliche Stabilität Wert legt, sollte noch einige Zeit bei der Versionsreihe 6.0.x bleiben, die Ende Oktober ein letztes Update erhalten wird.

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