2018er MacBook-Pro-Generation: Rabattschlacht im Handel läuft an

09. Aug. 2018 14:00 Uhr - Redaktion

Es ist unter Schnäppchenjägern ein offenes Geheimnis: Beim Kauf von Apple-Hardware lassen sich mehrere Hundert Euro sparen, wenn man vorher die Preise im Web vergleicht. Viele Händler liefern sich ein Wettrennen um das günstigste Angebot und unterbieten die von Apple aufgerufenen Preise deutlich. Diese Entwicklung lässt sich nun auch bei der 2018er MacBook-Pro-Generation beobachten.

Die neuen Mobilmacs wurden vor einem Monat von Apple vorgestellt. Inzwischen ist eine breite Verfügbarkeit im Fachhandel gewährleistet. Die Geräte sind sowohl bei Einzelhändlern als auch bei den Distributoren gut verfügbar, entsprechend bewegt sich die Preiskurve nach unten.

Ein Beispiel: Das kleinste 13,3-Zoll-Modell mit Vierkern-Core-i5 (2,3 bis 3,8 GHz), acht GB Arbeitsspeicher und 256-GB-SSD kostet direkt bei Apple 1999 Euro. Eine kurze Recherche mit gängigen Preissuchmaschinen zeigt: Bei etlichen Händlern ist das Notebook mittlerweile für unter 1750 Euro zu haben (vgl. hier und hier). Die Ersparnis beträgt also mehr als 250 Euro.

 
MacBook Pro

 

15,4-Zoll-MacBook-Pro jetzt mit sechs CPU-Kernen und bis zu 32 GB RAM.
Bild: Apple.

 

Ähnlich ist die Situation beim 15,4-Zoll-MacBook-Pro mit Sechskern-Core-i7 (2,2 bis 4,1 GHz), 16 GB Arbeitsspeicher, 256-GB-SSD und Radeon Pro 555X. Für dieses Gerät ruft Apple 2799 Euro auf. Im Handel wird es bereits für unter 2400 Euro angeboten (vgl. hier und hier). Dies entspricht einem Rabatt von über 400 Euro.

Die Preise dürften in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter sinken. Wie immer gilt: Wer bei Schnäppchenangeboten zugreifen will, sollte unbedingt sowohl die Seriosität der jeweiligen Händler als auch die Kosten für Zahlungsart und Versand prüfen.

Neben den Standardkonfigurationen werden auch CTO-Modelle mit schnellerem Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und größerer SSD im Handel mit Rabatten angeboten. Beispielsweise ist das 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit Core i5, 16 GB RAM und 512-GB-SSD ab 2279 Euro zu haben (vgl. hier) – direkt bei Apple kostet es 210 Euro mehr. CTO-Konfigurationen sind in den Preissuchmaschinen mitunter schwieriger zu finden, der Rechercheaufwand lohnt sich aber dennoch.

Die 2018er MacBook-Pro-Generation bietet durch eine Aufstockung der Prozessorkerne (von zwei auf vier bzw. von vier auf sechs) eine deutlich höhere Rechenleistung als die 2017er Produktreihe. Außerdem hat Apple das Tastaturdesign verbessert, das ersten Tests zufolge leiser und weniger anfällig für eindringenden Staub und Schmutz ist. Weitere Verbesserungen wie die True-Tone-Displaytechnik, bis zu 32 GB Arbeitsspeicher, eine höhere Grafikleistung und größere SSD-Laufwerke machen die 2018er Baureihe zu einem der bedeutendsten Upgrades der letzten Jahre.

Kommentare

Ich würde sagen, das ist die ganz normale Preisentwicklung wie bei jedem Elektronikprodukt vom Handy über die Kamera bis hin zu Kühlschrank und TV. Für uns Verbraucher ist es angenehm, dass Apple endlich auch den Gesetzen des Marktes unterworfen ist und keine Preisbindung mehr durchsetzen kann. So ist das halt, wenn man aus einer relativen Nische in den Massenmarkt geht.

der da begonnen hat. Immer mehr Leute suchen per Preissuchmaschine und vergleichen die Preise. Wer da als Händler zu teuer ist, geht leer aus. Gerade bei Apple Hardware wird gesucht und verglichen, weil die User Geld sparen wollen.

Beim MBP 2017 waren die Preise zum Schluss sehr niedrig, da bekam man das kleinste 13" Touchbar-Modell für weniger als 1700 €.

Übrigens gab es beim Mac noch nie eine Preisbindung, jedenfalls nicht seit ich dabei bin (1990er Jahre).

ist in Deutschland auch illegal, außer bei Büchern und Zeitschriften. Komischerweise berufen sich alle Möbelhändler darauf.

Dennoch war es bis vor wenigen Jahren immer so, dass auf iPhones lange Zeit gar keine Abschläge gewährt wurden und auf Macs nur relativ kleine (von Auslaufmodellen abgesehen). Ich verfolge das aus persönlichem Interesse seit 1994. Preisabschläge von bis zu 15% auf die UVP halte ich dabei für vergleichsweise moderat. Im Kamerasegment liegen die Abschläge oft zwischen 20-60%.