Remote-Dateimanager Cyberduck: Update behebt Fehler unter macOS Mojave

12. Okt. 2018 10:15 Uhr - Redaktion

Der in der Schweiz beheimatete Entwickler iterate hat ein Update für den beliebten Remote-Dateimanager Cyberduck vorgelegt. Es verbessert die mit der Version 6.8 eingeführte Unterstützung für den Dunkelmodus von macOS Mojave. Außerdem wurde unter dem neuen Betriebssystem ein Absturzproblem beim Drag & Drop mehrerer Dateien behoben, ferner funktioniert die Terminal-Anbindung nun wieder. Somit ist Cyberduck jetzt für den Einsatz unter macOS Mojave freigegeben.

Cyberduck 6.8.1 setzt OS X Lion oder neuer voraus. Das Programm steht unter einer Open-Source-Lizenz, kann Verbindungen zu FTP-, SFTP- und WebDAV-Servern sowie zu Online-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Backblaze, OneDrive, Google Cloud Storage, Google Drive und Azure Storage herstellen und bietet viele Funktionen für die Dateiverwaltung (Up- und Download, Anlegen von Ordnern, Synchronisation, Umbenennen, Server-zu-Server-Transfers, Verschieben von Dateien und Verzeichnissen...).

 
Cyberduck
 
Screenshot von Cyberduck.
Bild: iterate.

 

Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients.

Auch eine Verschlüsselungsfunktion auf Basis der Open-Source-Software Cryptomator ist vorhanden. Sie ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload zu Servern oder Cloud-Speicherdiensten. Mit Cyberduck lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.

Mit dem kostenpflichtigen Programm Mountain Duck von iterate lassen sich Remote-Server und Cloud-Speicherdienste direkt im Finder mounten.

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