Schnelles SSD-Upgrade für MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini

12. Okt. 2018 10:45 Uhr - Redaktion

Der Hardwarehersteller Transcend hat ein neues SSD-Upgrade für Macs auf den Markt gebracht. Es eignet sich für solche Modelle, die nur mit einem kleinen bzw. einem langsamen SSD-Laufwerk ausgestattet sind. Mit dem JetDrive 850 (Amazon-Partnerlink) lässt sich die interne Kapazität deutlich erhöhen - auf bis zu 960 GB, gepaart mit einem Leistungszuwachs.

Die SSD mit PCIe-Schnittstelle (Version 3.0 x4, via NVMe) erreicht eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 1600 MB pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von maximal 1300 MB pro Sekunde. Sie eignet sich für die folgenden Mac-Modelle: MacBook Air (ab Baureihe "Mitte 2013"), MacBook Pro mit Retina-Display (Baureihen "Ende 2013" bis "Mitte 2015"), den 2014er Mac mini und den 2013er Mac Pro.

 

 

Das JetDrive 850 setzt mindestens macOS High Sierra voraus und wird in der 240-GB-Variante momentan für 178,49 statt 249 Euro bei Amazon (Partnerlink) angeboten. Die 480-GB-Version ist für 288,59 statt 409,90 Euro zu haben. Das 960-GB-Modell folgt in Kürze für rund 600 Euro.

Schraubendreher für den Einbau in MacBook Air und MacBook Pro sowie eine Anleitung werden mitgeliefert. Für Mac mini und Mac Pro wird zusätzliches, optional erhältliches Werkzeug benötigt. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit variiert je nach Größe und Mac-Modell, Details dazu sind auf dieser Web-Seite zu finden.

Wie der Einbau vonstatten geht, zeigt das in diesem Artikel eingebettete Video. Vom älteren Modell JetDrive 820 unterscheidet sich JetDrive 850 durch höhere Datenübertragungsraten. Transcend gibt auf das Produkt fünf Jahre Garantie. Die Ausführungen mit USB-Gehäuse (JetDrive 855) ermöglichen den externen Betrieb der ausgebauten, internen SSD.

Kommentare

Das Konzept ist schlüssig einschließlich der weiteren Verwendung der alten SSD. Wir werden sicher einzelne Geräte nachrüsten – wir werden sie noch lange brauchen, nachdem nichts vernünftiges nachkommt ;-) Auf den zweiten Blick offenbart es das Chaos und Versagen Apples, seine attraktiven Laptops (alter Bauart) technisch mitzuführen.

Da haben also Zubehör-Lieferanten das bessere Gespür für denMarkt als Apple :(

Dass dies Angebot auch für den Mac Pro gilt offenbart das Desaster dieses Bautyps.

Apple scheint indolent und ungerührt... – haben die schon aufgegeben? Die Statistiken zeigen einen signifikanten Einbruch gegenüber den gleichzeitig relativ wachsenden Konkurrenten (LENOVO, DELL, HP etc.) – Quittung für Schlafmützigkeit Apples!

Und Jony Ive darf immer noch mitreden :(( Wann schmeißen die den endlich aus dem Mac-Bereich raus? Enfant terrible im Glashaus: Ergibt einen Scherbenhaufen.

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Lenovo, Dell und HP bieten Hardwareupgrades für alte Rechner an? Kann sein, dass das an mir vorbeigeht, aber das habe ich noch nie mitbekommen.

Nebenbei, die Lösung Adapter + irgendeinem M.2 Streifen richtiger Baulänge dürfte deutlich billiger sein

Das sind Upgrade-SSDs für bereits gekaufte und teilweise längst ausgelaufene Rechner. Funktioniert gut, ist aber auch recht teuer. Ich hatte mal eine 480GB-Nachrüst-SSD in einem MB Air. Das Teil zog Strom ohne Ende (ergo kürzere Akkulaufzeit) und brachte das MB Air nach kurzer Zeit förmlich zum Glühen. Ich hab die SSD schnell wieder ausgebaut. Ob die Transcend-Lösung besser funktioniert, weiß ich nicht.

Vernünftig wäre es, wenn Apple von vornherein SSDs mit für heutige Verhältnisse angemessenen Kapazitäten und Preisen verbauen würde. Der Aufpreis von 256 auf 512 GB dürfte nicht mehr als max 100-120 Euro betragen. Und die 128GB-Variante gehört aus dem Programm. Das ist Elektro-Edelschrott, was Apple da mit dem kleinsten MB Pro anbietet. Man sieht es ja am Preisverfall der Teile.

Zum ersten Kommentar hier bleibt mir nur Kopfschütteln. Ähnliches liest man vom Kommentator häufiger. Was steckt wohl dahinter?

Ich habe mir vor kurzem ein 13" MBP 2018 gegönnt und ich bin rundum begeistert! Der Performance-Gewinn gegenüber einem fünf Jahre älteren Modell ist schlichtweg atemberaubend. Viele Arbeiten gehen schneller von der Hand, was unter dem Strich eine Zeitersparnis bedeutet. Noch nie hatte ich einen so schnellen Mac.

Die Tastatur ist vom Schreibgefühl her angenehmer als beim MBP 2013. Auch hier kann ich die Kritik null komma null nachvollziehen. Für die TouchBar habe ich mir - auf Empfehlung eines Bekannten hin - das Programm BetterTouchTool besorgt und kann es belegen wie ich will. Auch hier habe ich unterm Strich eine Zeitersparnis, weil viele Funktionen schneller zugänglich sind als per Tastatur oder Trackpad.

Das Nächste: Das Display ist einfach der Hammer. Super Kontrast, breiter Farbraum, True Tone und so hell, dass ich die volle Helligkeit gar nicht brauche. Ich kann gar nicht verstehen, wie immer Billig-Notebooks von Dell oder Aldi zum Vergleich hinzugezogen werden. Das ist doch der allerletzte Rotz.

Dazu ist das MBP wertig verarbeitet, fühlt sich haptisch super an und ist leichter als das alte Gerät, unterwegs sehr praktisch.

Ich bin sehr zufrieden, für mich hat Apple alles richtig gemacht. Das Produkt ist seinen Preis mehr als wert!

Raum wird die Kritik, die ich lediglich kursorisch anformuliert habe weitaus häufiger und nunancierter vorgetragen.

Schön für Dich, dass dir dies MB Pro 2018 voll zusagt. Mit diesem hohen Kaufpreis hat man sich allerdings zugleich selbst bestochen ;-)

Die aktuellen Statistiken (Apple verliert signifikant an Marktanteilen gegen LENOVO, HP - war vor Jahren totgesagt - und DELL), wie eben dieses SSD-Nachrüstangebot von TRANSCEND weisen deutlich darauf hin, dass Apple viele Markteilnehmer NICHT mehr zufrieden stellt.

Ich kenne einige Profiuser, die in den letzten Jahren aus Freude zum Neuen bei MBP 2016 /17 und /18 zugeschlagen haben und sich anschließend in vielen Punkten frustriert äußerten – natürlich schmeißt keiner das neue weg und wechselt wieder auf's Vorgänger-Modell zurück ;-) :)) Dazu gibt's auch einige gut nachvollziehbare Videos in YouTube...

Deshalb sind solche Nachrüst-Optionen für viele ein PLUS, weil man damit bis zum nächsten General-Remake durchstarten kann – die Motherboard-, Chip- und RAM-Leistungen der Vorgänger-Generation reichen für die meisten Anwendungen auf  Mobilgeräten noch voll aus – für den Rest hat man seine Workstation – doch auch da wird man von Apple auf die Warteschleife geschoben :(

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

@interessiert:

Ich nehme an, dass Du 2010 (Zitat unter Deinen Beiträgen) "von-Windows über 15 Jahre ermüdet .." gewusst hast, worauf Du Dich mit Apple einlässt.

Dass Apple eine launische Diva ist und sein kann, dass die Produktzyklen lang und die Auswahl an Hardware knapp sein können, dass Mac OS kein Allheilmittel für und gegen alle Computer-Widrigkeiten ist, auch wenn es eine interessante Alternative bietet!

Ich schreibe hier ja selbst immer wieder kritische Beiträge, und ich finde generell, man soll Kritisches nicht schönreden.

Aber bei Dir habe ich je länger je mehr den Eindruck, nach 8 Jahren Macintosh-Frust wäre eine Abkehr vom sinkenden(?)  Apple-Schiff und eine Rückkehr zu Windows mit den aufkeimenden Computer-Highlights von "Lenovo, HP und Dell" wohl die einzige Kur, die Dir die Freude an der Computerei zurückbringen kann.

Wäre ja kein Unglück - jeder sollte nach seiner Façon glücklich werden! ;-)