Neuer Mac mini: Im Handel bereits mit Rabatten erhältlich, SSD-Speicherplatz günstig per USB erweitern

01. Nov. 2018 12:00 Uhr - Redaktion

Die am Dienstag von Apple angekündigte 2018er Mac-mini-Generation wartet mit mehreren bedeutenden Neuerungen auf, allen voran eine deutlich höhere Rechenleistung dank aktueller Vierkern- und Sechskernprozessoren von Intel. Nun erreicht die neue Desktop-Workstation allmählich den Fachhandel und die Preise beginnen zu sinken. Beispielsweise gibt es das Vierkernmodell (Core i3, 3,6 GHz, acht GB RAM, 128-GB-SSD) bei Cyberport (Partnerlink) für 826 Euro – direkt bei Apple kostet es 899 Euro. Das Sechskernmodell (Partnerlink) mit Core i5 (3,0 bis 4,1 GHz), acht GB RAM und 256-GB-SSD ist bei Alternate für 1169 Euro zu haben (bei Apple kostet es 1249 Euro).

Wer zusätzlichen SSD-Speicherplatz benötigt, kann diesen günstig extern nachrüsten. Zu empfehlen ist die Samsung 860 EVO, die mit 500 GB Kapazität bei Amazon (Partnerlink) momentan für 79,05 statt 189,99 Euro zu haben ist. Die 1000-GB-Ausführung kostet 162 statt 369,99 Euro. Ein externes USB-Gehäuse für die SSD gibt es beispielsweise von Inateck (Partnerlink) für 12,99 Euro.

Die externe Samsung-SSD erreicht Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von bis zu 550 MB pro Sekunde und eignet sich ideal zur Auslagerung von Video- und Musikdateien, großen Projekten und für Backups. Die interne SSD des Mac mini bietet sich aufgrund der hohen Performance (Lesegeschwindigkeit bis zu 3400 MB pro Sekunde) als Bootlaufwerk für Betriebssystem, Benutzerordner und Programme an.

 
Mac mini
 
Rechenbiest: 2018er Mac mini mit bis zu sechs Prozessorkernen.
Bild: Apple.

 

Natürlich können am neuen Mac mini auch schnelle Thunderbolt-3-basierte RAID-Laufwerke und SSDs sowie Netzwerk-Speichersysteme (NAS) genutzt werden. Wer den Einsatz eines Hochleistungs-NAS erwägt, sollte den Mac mini mit schneller Zehn-Gigabit-Ethernet-Schnittstelle konfigurieren.

Der Arbeitsspeicher das neuen Mac mini lässt sich, wie berichtet, nachträglich erweitern. Dazu stehen zwei SO-DIMM-Slots zur Verfügung, in die handelsübliche DDR4-Module eingebaut werden können. Apple empfiehlt den Vorgang allerdings nur technisch versierten Anwendern. Wer sich die Prozedur nicht zutraut, kann sie gegen eine Servicegebühr von einem Dienstleister durchführen lassen. Der Mac mini unterstützt bis zu 64 GB Arbeitsspeicher.