Virtualisierungssoftware VMware Fusion 11 erhält Unterstützung für neue Windows-Builds

23. Nov. 2018 13:00 Uhr - Redaktion

VMware hat ein zweites Update für die im Herbst eingeführte Virtualisierungssoftware Fusion 11 vorgelegt. Die Version 11.0.2 ergänzt Unterstützung für Build 1809 von Windows 10, für Build 1809 von Windows Server und für Windows Server 2019.

Außerdem wurden verschiedene Fehler behoben (darunter eine Absturzursache) und eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke geschlossen, die unter Umständen das Ausführen von Schadcode auf dem Hostsystem erlaubte. Nutzer von Fusion 11 können sich das Update über die integrierte Aktualisierungsfunktion herunterladen.

 
VMware Fusion 11
 
Das neue Systemmenü von Fusion 11.
Bild: VMware.

 

Fusion 11 kostet 88,95 Euro (Dauerlizenz), das Upgrade von Fusion 8.x oder einer neueren Version schlägt mit 54,95 Euro zu Buche. Die leistungsstärkere Ausführung Fusion 11 Pro ist für 176,95 Euro zu haben (Upgrade: 131,95 Euro). Wer Fusion 10 (Pro) ab dem 21. August 2018 erworben hat, erhält die neue Version kostenlos.

Die Software läuft auf Macs ab dem Baujahr 2011 ab OS X El Capitan, für beste Performance mit der Grafikengine Metal wird ein Mac ab Baujahr 2012 mit macOS Sierra oder neuer empfohlen. Eine Demoversion ist verfügbar. Die Software ermöglicht die Nutzung von Windows, Linux-Distributionen, Unix-Derivaten und anderen Betriebssystemen parallel zu macOS.

Zu den wichtigsten Neuerungen der Version 11 gehören Unterstützung für DirectX 10.1, ein systemweites Menü für den Schnellzugriff auf häufig genutzte Funktionen, Leistungsoptimierungen, volle Unterstützung für den iMac Pro (bis zu 18 Kerne) und die 2018er MacBook-Pro-Generation (inklusive Core i9 mit sechs Kernen) und volle Kompatibilität mit macOS Mojave (sowohl als Host- als auch als Gastsystem).