Entwicklungs- und Datenbanksoftware FileMaker erhält Unterstützung für macOS Mojave

07. Dez. 2018 13:30 Uhr - Redaktion

Knapp ein Vierteljahr nach der Markteinführung von macOS Mojave hat die Apple-Tochterfirma FileMaker Updates für ihre gleichnamige Datenbank- und Entwicklungsumgebung bereitgestellt, die Unterstützung für das neue Betriebssystem ergänzen.

FileMaker Pro Advanced 17.0.3 bietet verschiedene Anpassungen und Fehlerkorrekturen im Zusammenhang mit macOS Mojave. Darüber hinaus wurden Stabilitäts- und Leistungsoptimierungen vorgenommen. Dies gilt auch für FileMaker Server 17.0.2.252.

 

 

Weshalb FileMaker fast drei Monate benötigte, um die eigene Software an das neue Betriebssystem anzupassen, bleibt ein Rätsel. Eigentlich darf erwartet werden, dass eine 100prozentige Tochterfirma von Apple schon zum Marktstart eines neue Betriebssystems bzw. kurz danach entsprechende Kompatibilitätsupdates zum Download bereitstellt.

FileMaker 17 ist seit dem Frühjahr verfügbar. Zu den Neuerungen gehören eine vereinfachte App-Erstellung, Auslesen der Sensoren von iOS-Geräten, Skriptverbesserungen und ein überarbeiteter Administrationsbereich. Siehe: "Apple-Tochterfirma FileMaker präsentiert neue Version von Entwicklungs- und Datenbanksoftware".

Für FileMaker 16 und ältere Versionen wird es keine Anpassungen an macOS Mojave geben.

Kommentare

Was Filemaker da macht, das geht eigentlich gar nicht.

Wer Lösungen mit Filemaker entwickelt und an Kunden verkauft, macht sich schnell lächerlich. Denn Apple mahnt laufend, man sollte doch endlich auf Mojave aktualisieren. Und der Filemaker-Entwickler muss jetzt noch einmal um Zeit betteln, um seine Lösung nun ich aktualisieren zu können. Sollte der Kunde einen neuen Mac gekauft haben – was dann?

Glücklicherweise setze ich meine eigenen alten Filemaker-Lösungen nur noch selbst ein und lebe mit dem Risiko der nicht angepassten Software. Einmal allerdings unbedacht das Programm beendet kann dabei schon einmal die Datei verschrotten. (Hoch lebe das regelmäßige Backup). In einem dreiviertel Jahr fliegt dann auch mein alter Filemaker in den Mac-Papierkorb. Im nächsten System läuft die Software wg. 32 bit nicht mehr.  Für Updates hat Filemaker vollkommen überzogene Preisvorstellungen. Meine Daten habe ich bis dahin in Ninox transferiert. Das ist nicht so schön und nicht so elegant, dafür aber den Preis wert. Irgendwie schade. Ich arbeite mit Filemaker seit Urzeiten und habe eine ganze Reihe von Mac-Usern dazu gebracht. Aber so bitte nicht!

wh

Was Filemaker da macht, das geht eigentlich gar nicht.

Wer Lösungen mit Filemaker entwickelt und an Kunden verkauft, macht sich schnell lächerlich. Denn Apple mahnt laufend, man sollte doch endlich auf Mojave aktualisieren. Und der Filemaker-Entwickler muss jetzt noch einmal um Zeit betteln, um seine Lösung nun ich aktualisieren zu können. Sollte der Kunde einen neuen Mac gekauft haben – was dann?

Glücklicherweise setze ich meine eigenen alten Filemaker-Lösungen nur noch selbst ein und lebe mit dem Risiko der nicht angepassten Software. Einmal allerdings unbedacht das Programm beendet kann dabei schon einmal die Datei verschrotten. (Hoch lebe das regelmäßige Backup). In einem dreiviertel Jahr fliegt dann auch mein alter Filemaker in den Mac-Papierkorb. Im nächsten System läuft die Software wg. 32 bit nicht mehr.  Für Updates hat Filemaker vollkommen überzogene Preisvorstellungen. Meine Daten habe ich bis dahin in Ninox transferiert. Das ist nicht so schön und nicht so elegant, dafür aber den Preis wert. Irgendwie schade. Ich arbeite mit Filemaker seit Urzeiten und habe eine ganze Reihe von Mac-Usern dazu gebracht. Aber so bitte nicht!

wh

FileMaker ist leider schon lange keine Vorzeigesoftware mehr. Die Preise sind völlig irre, die Software hinkt technologisch hinterher und die letzten Updates brachten hauptsächlich unnützen mobile Kram statt dringend erforderlicher Core Verbesserungen. Da wird einem ja sogar 4D langsam wieder sympathisch.

Ninox ist klasse, leider zuletzt eher wenig Updates und ein paar Pro Features fehlen leider. Vielleicht kommt ja noch was.

Bei jedem UpDate von Filemaker wiederholt sich das Gleiche. Einige wenige Bugs werden medienwirksam beseitigt und nicht weniger Neue still hinzugefügt, und das schon seit Jahren. Es scheint als ob diese Firme die Betatest abgeschafft hat. Dabei sind doch genau diese so Wertvoll und Bedingung für die Zuverlässigkeit.
Filemaker verspielt sich so noch den letzten Goodwill bei den Heimprogrammieren. Im gewerblichen Umfeld ist das Produkt schon länger als unzuverlässig ausgesperrt. Häufige Abstürze, zum Teil mit erheblichem Datenverlust, haben Filemaker zur unerwünschten Software gemacht. Oder welcher verantwortliche IT-Mitarbeiter kann es sich leiste dauernd Daten aus dem BackUp wiederherstellen zu müssen.
Solange die Firma FIlemaker der positiven Berichterstattung mehr Bedeutung zumisst als der Produktqualität wird es kein Wandel geben.
Und ja 4D u. Nixon heben sich da positiv ab.
Schade für eine einstmals so gute Software welche in KMUs und sogar Grossbetrieben tolle Dienste geleistet hat.
Über die aktuelle Preispolitik will ich schon gar nicht anfangen nachzudenken.