Schwächelnder iPhone-Absatz in China: Apple korrigiert Umsatzprognose nach unten

03. Jan. 2019 14:00 Uhr - Redaktion

Zum Auftakt des neuen Jahres hat Apple für Anleger und Börsianer schlechte Nachrichten parat: In einem offenen Brief gab CEO Tim Cook bekannt, dass die Umsatzprognose für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2019 nach unten korrigiert wird. Ursprünglich erwartete Apple für das vergangene Quartal, das am 30. September begann und Ende Dezember abgeschlossen wurde, Einnahmen in Höhe von 89 bis 93 Milliarden US-Dollar. Im Rahmen der korrigierten Prognose sollen es nun lediglich rund 84 Milliarden US-Dollar werden.

Damit würde der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (88,3 Milliarden US-Dollar) um rund fünf Prozent sinken. Der Umsatzrückgang sei hauptsächlich auf schwächelnde iPhone-Verkaufszahlen in China zurückzuführen, schreibt Cook. Aber auch in anderen Schwellenländern sei die iPhone-Nachfrage geringer ausgefallen als erwartet. Viele Analysten sehen die in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen iPhone-Preise als eine der Ursachen für diese Entwicklung.

 

 

Cook betont in dem Brief jedoch auch positive Entwicklungen: "Tatsächlich stiegen die Kategorien außerhalb des iPhone (Dienste, Mac, iPad, Wearables / Home / Zubehör) im Jahresvergleich um fast 19 Prozent. [...] Unsere installierte Basis an aktiven Geräten erreichte ein neues Allzeithoch - sie wuchs in 12 Monaten um mehr als 100 Millionen Einheiten", erläutert der Konzernchef, der zudem einen neuen Rekord für den Gewinn je Aktie in Aussicht stellte.

In einem Interview mit CNBC (eingebettet in diesen Artike) machte Took einige weiteren Angaben zur aktuellen Situation. Zudem wird er sich am heutigen Donnerstag den Apple-Mitarbeitern am Stammsitz in Cupertiono zu einer Frage-/Antwort-Runde stellen. Die Investoren straften die Apple-Aktie erst einmal ab - der Kurs fiel auf unter 150 US-Dollar.

Apple wird die Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2019 Ende Januar veröffentlichen.

Kommentare

Die iPhones müssen eben 10-15 % teurer werden damit künftig die Ziele erreicht werden. Wo ist das Problem Apple? Alle iPhone Nutzer haben bestimmt Verständnis dafür :-)

Wenn das einzige Werkzeug das man kennt ein Hammer ist, dann sieht alles wie ein Nagel aus.

@iNyx

Das mit der Preisanpassung ist Unsinn und bringt nicht wirklich was...  ;)

Die meisten Nutzer sind mit ihrem iPhone zufrieden. Ich kaufe doch auch nicht jedes Jahr ein neues iPhone. Mein aktuelles iPhone 7 habe ich gleich mit 128 GB Speicher gekauft. Davor hatte ich ein iPhone 4s mit 16 GB. Das 4er iPhone habe ich bei den eBay-Kleinanzeigen verkauft.

Mein iPhone 7 gebe ich frühestens im Jahr 2022 ab, dann gibt es bessere Smartphones von Apple als die aktuelle X-Serie. Ich warte auf ein klappbares iPhone mit großem Bildschirm auf beiden Seiten... :)

 

 

Wir handelten schon mit Apple, als Amelio am Steuer von Apple war, und die Fachpartner fürchten mussten dass bald das Ende von Apple kommen wird! Aber die Fachpartner hielten zu Apple... und Heute? ...Kaum Inovation, Pro-Benutzer warten auf  professionelle Technik.. und was kommt, ein schändliches UpDate für iPhone od. iPad... und wenn Gnade von Apple waltet, vieleicht noch eine Pro-Ankündigung die im Anschluss gleich wieder mit Verzögerung aufwartet! Jetzt hoffen wir dass die Apple-Aktie auf 10 Doller zurück geht, und sich Apple wieder etwas besinnen muss auf anderes als überteuerte iPhones und Dividenden-Zahlungen aus künstlichen USA Sulden von Krediten der Kaymen-Island..

ist durch diesen Herrn Cook zu dem geworden was das Unternehmen heute ist... ich bin sogar schon teilweise wieder auf nen PC umgestiegen...