Open-Source-Bürosoftware LibreOffice: Nächstes großes Release steht in den Startlöchern

11. Jan. 2019 15:45 Uhr - Redaktion

In wenigen Wochen erscheint LibreOffice 6.2, das nächste große Release der kostenlosen Bürosoftware, die beständig weiterentwickelt wird und immer mehr Nutzer für sich gewinnt. Eine bedeutende Neuerung in LibreOffice 6.2 sind Tabs in der Symbolleiste, um rasch zwischen verschiedenen Funktionsbereichen (Einfügen, Layout, Datei, Tools…) umschalten zu können.

Außerdem wird es in LibreOffice 6.2 erstmals möglich sein, Daten aus der Tabellenkalkulation per Copy & Paste in ein Textdokument als Tabelle einzufügen. In der Tabellenkalkulation sind neue Analyse-Funktionen hinzugekommen, während der Im- und Export von PowerPoint-Dokumenten verbessert wurde. Für die Symbolleiste gibt es nun drei neue Iconstile, die auf dem SVG-Format basieren.

Erweiterte Unterstützung für Vektorgrafiken im Format EMF+, zahlreiche Optimierungen an der Benutzeroberfläche, Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen sowie viele Fehlerkorrekturen runden das Release ab. LibreOffice 6.2 ist die letzte Version mit Unterstützung für OS X Mavericks, mit dem nächsten Release wird das Programm mindestens OS X Yosemite benötigen.

 

 

Die Finalversion von LibreOffice 6.2 soll Ende Januar erscheinen. Produktivsysteme sollten allerdings nicht sofort aktualisiert werden, sondern noch ein wenig bei LibreOffice 6.1.x verbleiben, bis der neue Versionszweig mit ein bis zwei Wartungsupdates Feinschliff und Fehlerkorrekturen erhalten hat.

In dem Open-Source-Softwarepaket sind Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsmodul, Datenbank, Zeichenprogramm und Formeleditor enthalten. Zur Nutzung der Datenbank wird zusätzlich Java benötigt. LibreOffice ermöglicht das Öffnen und Speichern von Dokumenten in den Formaten von Microsoft Office.