Insider erwartet für 2019 neues MacBook-Pro-Design mit 16-Zoll-Spitzenmodell

18. Febr. 2019 10:30 Uhr - Redaktion

Zu Wochenbeginn lässt der gewöhnlich gut informierte Apple-Insider Ming-Chi Kuo mit mehreren Prognosen aufhorchen. Demnach arbeitet Apple an einer komplett neugestalteten MacBook-Pro-Generation, die im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommt. Eines der Highlights sollen größere Displays sein, für die Spitzenmodelle erwartet Kuo eine Bildschirmdiagonale von 16 bis 16,5 Zoll. Sollte gleichzeitig der Displayrand verkleinert werden, dürfte sich in puncto Abmessungen gegenüber dem aktuellen 15,4-Zoll-MacBook-Pro nicht viel ändern.

Ob auch das 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit einem größeren Bildschirm (14 Zoll?) ausgestattet wird, ließ Kuo offen, eine solche Änderung läge jedoch nahe. Das kleinere MacBook Pro soll künftig ebenfalls 32 GB Arbeitsspeicher unterstützen – bislang ist dies den 15,4-Zoll-Konfigurationen vorbehalten.

 
MacBook Pro

 

MacBook Pro: Neue Generation mit 16-Zoll-Modell soll kommen.
Bild: Apple.

 

Die neue, lange erwartete Mac-Pro-Generation soll ebenfalls heuer ihr Debüt geben. Bei der kommenden Desktop-Workstation werden sich laut Kuo die internen Komponenten einfach austauschen lassen. Apple werde im Jahresverlauf außerdem einen 31,6-Zoll-Bildschirm mit 6K-Auflösung auf den Markt bringen, schreibt der in der asiatischen Zuliefererindustrie bestens vernetzte Analyst in einer Mitteilung an Investoren.

Für die 2019er iPhones wiederholte Kuo seine frühere Prognose, demnach wird es weiterentwickelte Modelle basierend auf den aktuellen Designs bei identischen Displaygrößeren geben. Der Experte erwartet größere Akkus mit der Fähigkeit, andere Geräte (wie zum Beispiel AirPods) drahtlos laden zu können. Der Nachfolger des iPhone XS Max soll eine Rückseitenkamera mit drei Linsen erhalten, zudem bringt Kuo für alle Modelle ein Glasgehäuse und Indoor-Navigation ins Spiel. Der Lightning-Anschluss soll bleiben.

Kommentare

Dann wäre - mit deutlich höherer Auflösung - das alte 17" MBP praktisch wieder zurück. Der Rahmen ist wirklich relativ "fett" bei den aktuellen Modellen. Wenn der deutlich eingedampft wird, was technisch keine große Sache ist, wäre 16,5" unterm Strich nur marginal größer als jetzt das 15,4".

Im Idealfall wären Intels 10nm CPUs an Bord, Stichwort geringere Wärmeentwicklung. Aber ob das zeitlich hinhaut (Q4 soll es laut Intel endlich soweit sein)... keine Ahnung. Wie auch immer, es ist gut zu lesen, dass Apple offenbar das Thema Displays angeht. 14" und 16,5" wäre in meinen Augen eine sinnvolle Lineup, nach unten hin abgerundet durch 12" MacBook und 13,3" MacBook Air und schon würde es wieder passen.

@bufalino - Du bist Entwickler oder machst viel Textverarbeitung, Tabellenkalkulation?

 

Ich arbeite seit etwa 2015 mit Hochglanz-Displays (MB Pro 13 und 15") und ab und zu an matten Dispalys (Eizo, MB Air). Nachdem ich in 10 Minuten meine eigenen Vorurteile überwunden hatte, habe ich an Hochglanz-Displays überhaupt nichts mehr auszusetzen. Egal, in welcher Arbeitsumgebung.

Ein 14" MB Pro bei nahezu unveränderten Abmessungen fände ich super :-)