Adobe: Animations- und Effektsoftware After Effects erhält inhaltsbasiertes Füllen

04. Apr. 2019 11:45 Uhr - Redaktion

Adobe hat nicht nur dem Videobearbeitungsprogramm Premiere Pro ein größeres Update spendiert, sondern auch die Animations- und Effektsoftware After Effects mit mehreren Neuerungen bedacht. Die Version 16.1 ergänzt eine KI-gestützte Funktion zum Entfernen von unerwünschten Objekten aus Videos via inhaltsbasiertem Füllen.

Der Hersteller über die neue Funktion: "Entfernen Sie unerwünschte Objekte aus dem Footage, z. B. Mikrofone, Schilder oder Personen. Unterstützt von Adobe Sensei, macht das inhaltsbasierte Füllen von Videos es einfacher, unerwünschte Elemente sauber zu entfernen. Sie sparen somit Stunden, die Sie mit dem Entfernen oder Ersetzen von Objekten verbracht haben, manchmal Frame für Frame."

 

 

Zu den weiteren Neuerungen in After Effects 16.1 gehören eine per Metal-Engine hardwarebeschleunigte Vorschau, verbesserte Unterstützung für RED- und Sony-Camera-RAW-Formate, hardwarebeschleunigtes HEVC-Decoding, Speichern von Hilfslinienstrukturen für neue Projekte, automatische Synchronisation mit Adobe Fonts und überarbeitete Voreinstellungen. Außerdem wurde der Expression-Editor verbessert:

"Das Feld 'Expression-Editor' im Zeitleistenfenster bietet jetzt eine vollständige Code-Editor-Schnittstelle. Navigieren Sie mit Zeilennummern visuell durch Expressions und zeigen Sie Klammer-Hervorhebungen und Code-Faltung in übereinstimmenden Farben an. Passen Sie Ihre Programmierumgebung durch Syntax-Hervorhebungen an. Erkennen und beheben Sie Probleme mit Inline-Fehlermeldungen und der farbigen Hervorhebung zusammengehörender Klammern", erläutert Adobe.

After Effects 16.1 läuft ab macOS Sierra und ist im Rahmen eines Abos zu Preisen ab 23,79 Euro pro Monat erhältlich. Abonnenten erhalten automatisch Zugriff auf die neueste Version.