Weiterer Pflichtdownload fürs iPhone: NINA-App warnt bei Katastrophen und Gefahrenlagen

15. Apr. 2019 19:15 Uhr - Redaktion

In der letzten Woche berichteten wir über ein Update für die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes, die über Unwetter, Hitze, hohe UV-Strahlung, schwere Regenfälle, Hochwasser, Sturmfluten und Lawinen informiert und auf keinem iPhone fehlen sollte. Nicht weniger wichtig ist NINA: Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes. Sie warnt vor Katastrophen und Gefahrenlagen wie Gefahrstoffausbreitung oder Großbrände.

Die kostenfreie, ab iOS 9.0 lauffähige Software ist für die Behörde des Zivil- und Katastrophenschutzes ein wichtiger Informationskanal, um die Menschen über Gefahren zu informieren und gleichzeitig konkrete Verhaltenshinweise zu geben. Die NINA-App liefert für vorher festgelegte Orte und/oder den aktuellen Standort im Ernstfall Push-Benachrichtigungen aus und berücksichtigt dabei auch die Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes.

 
WarnWetter
 
NINA informiert über Gefahrenlagen und Katastrophen.
Bild: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

 

Das Gefahrengebiet einer Warnmeldung kann in der Kartenansicht angezeigt werden. Die Notfalltipps enthalten Empfehlungen zu Themen wie Hochwasser, Unwetter, Stromausfall, Feuer und besondere Gefahrenlagen. Die App wird regelmäßig mit Updates versorgt, erst vor kurzem ist die Version 2.3.2 mit Fehlerkorrekturen und Detailverbesserungen erschienen.

"Technischer Ausgangspunkt für NINA ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Dieses wird vom BBK für bundesweite Warnungen des Zivilschutzes betrieben. Seit 2013 können auch alle Lagezentren der Länder und viele bereits angeschlossenen Leitstellen von Städten und Kommunen das Warnsystem nutzen. In der Regel sind dies Feuerwehr- und Rettungsleitstellen, die Warnmeldungen für lokale Gefahrenlagen herausgeben", heißt es auf der Web-Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Wir meinen: WarnWatter und NINA sollten auf keinem iOS-Gerät fehlen.