Adobe stellt Update für Fotosoftware Lightroom Classic zum Download bereit

14. Mai 2019 16:00 Uhr - Redaktion

Adobe hat heute das Fotobearbeitungsprogramm Lightroom Classic in der Version 8.3 vorgelegt. Das Update ergänzt Unterstützung für die Rohdatenformate (RAW) von mehreren Kameras, darunter Canon EOS 250D, Panasonic Lumix DC-G99, Ricoh GR III und Theta Z1 sowie Sony RX0 II, und stellt mit der Flat-Field-Korrektur ein neues Werkzeug zur Verfügung.

Dazu Adobe: "Mit der Funktion zur Flat-Field-Korrektur können Sie nun die Schattierung oder den Linsenwurf Ihrer Digitalfotos reduzieren. Schattierungen können von verschiedenen Linsen ausgehen und sowohl asymmetrische Vignetten als auch Farbstiche verursachen, die durch bestimmte Linseneigenschaften hervorgerufen werden."

Lightroom Classic 8.3 bietet außerdem einen neuen Textur-Slider, um beispielsweise Haut oder Haare zu glätten oder hervorzuheben, führt Unterstützung für zusätzliche Objektive ein und bietet Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen für Benutzeroberfläche, Bildbearbeitung und weitere Programmbereiche. Details dazu erläutert der Hersteller auf dieser Web-Seite.

 

Photoshop Lightroom

Lightroom Classic: Update auf Version 8.3 steht zum Download bereit.
Bild: Adobe.

 

Das ab macOS Sierra lauffähige Lightroom Classic dient zur Entwicklung und Nachbearbeitung von Fotos, zudem sind Funktionen für Präsentation und Verwaltung integriert. Die Nutzung der Anwendung kostet 11,89 Euro pro Monat (Photoshop inbegriffen; 20 GB Online-Speicherplatz) bzw. 23,79 Euro pro Monat (Photoshop inbegriffen, 1000 GB Online-Speicherplatz). Nur Lightroom Classic mit 1000 GB Online-Speicherplatz gibt es für monatlich 11,89 Euro.

Zu Jahresbeginn hat Lightroom Classic eine KI-basierte Schnellverbesserung für RAW-Bilder erhalten. Mit der neuen Funktion "Details verbessern" lassen sich feine Details in Rohdatenfotos mit wenigen Klicks automatisch optimieren. Dadurch erhält man laut Adobe eine höhere Auflösung, eine genauere Wiedergabe feiner Details, eine bessere Erhaltung kleiner Farbbereiche sowie weniger Moiré-Muster und verfälschte Farben. "Details verbessern" basiert auf Adobes KI-Technologie Sensei.