Freie Virtualisierungssoftware VirtualBox: Update verbessert Stabilität, behebt Fehler

16. Mai 2019 10:00 Uhr - Redaktion

Oracle hat ein Update für die kostenlose Virtualisierungssoftware VirtualBox bereitgestellt. Die Version 6.0.8 wartet mit Stabilitätsverbesserungen auf und behebt viele Fehler, unter anderem im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche, der Grafikdarstellung, gemeinsam genutzten Ordnern sowie Linux- und Windows-Gastsystemen.

Das zum Jahreswechsel veröffentlichte VirtualBox 6.0 bietet eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche mit besserer Unterstützung für hochauflösende Retina-Bildschirme und einen neuen Dateimanager zum einfachen Kopieren von Dateien zwischen Host- und Gastsystemen. Für die Virtualisierung von macOS gibt es nun erstmals Gasterweiterungen.

In Windows-Gastsystemen wurde die Unterstützung für 3D-Grafik verbessert, zudem hat Oracle zusätzliche Konfigurationsoptionen für die Einrichtung von Gastsystemen ergänzt. Zu den weiteren Neuerungen gehören eine höhere Performance für gemeinsam genutzte Ordner, Unterstützung für Surround-Sound-Lautsprecher in Windows-10-Gastsystemen, verbesserte Unterstützung für die Audio- und Videoaufzeichnung,  Anbindung an Oracles Cloud-Infrastruktur für den einfachen Export und die Bereitstellung von Gastsystemen sowie eine Vielzahl an Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen.

 
VirtualBox
 
Screenshot von VirtualBox mit Windows-8.1-Gastsystem.
Bild: Oracle.

 

VirtualBox 6.0.8 setzt mindestens macOS Sierra voraus. Mit VirtualBox lassen sich Windows, Linux und andere Betriebssysteme parallel zu macOS betreiben - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. Mit VirtualBox kann außerdem macOS auf Apple-Hardware virtualisiert werden, beispielsweise um aus Kompatibilitätsgründen auf eine ältere Betriebssystemversion zuzugreifen. Die englische PDF-Dokumentation ist hier zu finden.

VirtualBox steht unter einer Open-Source-Lizenz. Das "VirtualBox Extension Pack", das die Software unter anderem um Unterstützung für USB 2.0/3.0 und eine Laufwerks-Verschlüsselung erweitert, ist für den Privatgebrauch und die Nutzung in Bildungseinrichtungen kostenlos.

Kommentare

VirtualBox 6.0.8 lässt sich wegen der in 10.14.5 eingeführten Notarisierung nicht fehlerfrei installieren.

Oracle war nicht schnell genug ...

Hier ein Workaround:

  1. Mac herunterfahren
  2. Mit Command-R die Wiederherstellungskonsole aufrufen
  3. Im Dienstprogrammemenü das Terminal auswählen
  4. “spctl kext-consent add VB5E2TV963” ausführen
  5. Mac neu starten und VirtualBox danach installieren.

 

Gruß

    Ich hatte die Virtualbox 6.x mal installiert.

    Sie hatte aber soviel Fehler, dass ich sie wieder deinstalliert habe.

    zB. Es funktionierte nie eine Linux Gastsystem mit Sichern der Einstellungen zu beenden. Es wurde zwar gemacht, aber danach konnte die Sitzung nicht wiederhergestellt werden. VirtualBox hat sich dabei einfach aufgehängt.

    Obwohl ich es auf einem neuen System und neuen User installiert hatte.

    Bin wieder zu 5.x zurückgekehrt, da funktioniert es problemlos.

    ... und sie leben doch!