Professionelle Musikproduktion mit dem Mac: Deutsche Version von Digital Performer 10 erschienen

07. Juni 2019 12:00 Uhr - Redaktion

Im Februar kündigte der auf professionelle Musikproduktionslösungen spezialisierte Hersteller Motu die Version 10 der Mac-kompatiblen Digital-Audio-Workstation (DAW) Digital Performer an. Bislang gab es das Programm nur auf Englisch, nun liegt das Programm auch in einer deutschsprachigen Ausführung vor.

Sie ist beim Motu-Distributionspartner Klemm Music zum Preis von 499,95 Euro erhältlich, das Upgrade von einer Vorversion schlägt mit 249,95 US-Dollar zu Buche. Eine 30-Tage-Demoversion steht zum Download bereit. Digital Performer 10 läuft ab OS X El Capitan und konkurriert mit Logic Pro X, Cubase Pro, Ableton Live, Propellerhead Reason oder dem seit einiger Zeit auch für den Mac verfügbaren FL Studio.

 

 

Zu den Neuerungen in Digital Performer 10 gehören das Clips-Fenster zum Live-Triggern und Looping von Audio- und MIDI-Clips, Stretch-Audio-Funktion mit der ZTX-PROTM-Technologie, VCA-Regler, ein neuer komfortabler Content-Browser, Unterstützung für VST3-Plug-ins, eine skalierbare Benutzeroberfläche und eine 5-GB-Soundbank, die Hunderte von virtuellen Instrumenten enthält.

"Benutzer können nun Audio- und MIDI-Clips aus dem neuen Content Browser von DP per Drag & Drop in die Zellen des Clips-Fensters ziehen und in Echtzeit interaktiv für Live-Auftritte oder Intuitiv während der Erstellung von neuen musikalischen Ideen triggern. Mit der einzigartigen Clip-Warteschlange von DP können Clip-Sequenzen vorab gestapelt werden, ohne dass sie manuell ausgelöst werden müssen. Clips können vom Computer oder einem beliebigen MIDI-Controller hinzugefügt und entfernt werden. Im Clips-Fenster kann das Triggern von Clips mit linearer, spurbasierter Wiedergabe und Live-Mixing kombiniert werden.

 

 

Mit der neuen Stretch-Bearbeitungsebene für Audiospuren können Benutzer einzelne Beats und ihre Ankerpunkte ziehen, um präzise Anpassungen vorzunehmen. Für die globale Temposteuerung kann der Stretch-Modus für jede Spur aktiviert werden, und die gesamte Audiospur passt sich sofort an das Projekttempo und die Zeitleiste an, selbst bei allmählichen Tempoänderungen im Laufe der Zeit. Die ZTX PRO-Technologie von MOTU gewährleistet höchstmögliche Audioqualität. Die verbesserte Beat-Erkennungs- Engine des DP10 macht es einfach, importierte Audiodaten an das Projekttempo anzupassen, indem diese einfach in die Spur gezogen werden.

Wie bei den klassischen analogen Mischpulten der vergangenen Jahre können die VCA-Regler nun eine beliebige Anzahl von Spuren steuern und dabei die relative Lautstärke beibehalten. Benutzer können beliebig viele VCA-Gruppen erstellen und sogar VCAs mit anderen VCAs steuern, um mehrere verschachtelte Untergruppen zu erstellen. Die Mix-Automation kann auf VCAs angewendet werden und die Sub-Fader-Automation wird beibehalten und skaliert", teilte Klemm Music mit.