Abstürze, schlechte Performance: Video-Profi warnt vor gleichzeitiger Nutzung von Final Cut Pro X und Chrome

21. Juni 2019 12:30 Uhr - Redaktion

Zwischen Apples professioneller Videobearbeitungssoftware Final Cut Pro X und Googles Web-Browser Chrome bestehen offenbar gravierende Kompatibilitätsprobleme. Wenn beide Programme gleichzeitig geöffnet sind, könne es in Final Cut Pro X zu erheblichen Performance-Einbrüchen und sogar zu Abstürzen kommen, warnt ein Video-Profi.

Wie Felipe Baez, Gründer der Kreativagentur Cre8ive, auf Twitter erläutert, liegt das Problem offenbar bei Chrome. Demnach sperrt der Google-Browser den Zugriff auf das VideoToolbox-Framework, das auch Final Cut Pro X nutzt. Als Konsequenz werde die Apple-Software praktisch unbenutzbar und stürze sogar ab. Die Probleme verschwinden laut Baez, sobald Chrome beendet wird. 

 

 

VideoToolbox ist ein Low-Level-Framework von macOS, das direkten Zugriff auf Hardware-Encoder und -Decoder ermöglicht. Google hat sich zu der Problematik bislang nicht geäußert. Offenbar treten die Schwierigkeiten auch in Verbindung mit anderen Video-Anwendungen auf, wenn Chrome geöffnet ist.

Als Workaround sollten Final-Cut-Pro-X-Anwender unbedingt darauf achten, dass Chrome während der Arbeit geschlossen ist. Mit anderen Browsern wie Safari oder Firefox treten die beschriebenen Probleme nicht auf.

Kommentare

don't use chrome. Kann jeder sehen, wie er will, ich verwende es nur bei vorgehaltener Waffe. Viele andere offensichtlich nicht.

Ich gebe den Vorredner recht.

Seit ich Chrome nicht mehr verwende, habe ich auch viel weniger personalisierte Werbung!

... und sie leben doch!