Ältere Macs mit schnellerer, größerer SSD nachrüsten: JetDrive 850 macht es möglich

19. Juli 2019 10:30 Uhr - Redaktion

Macs sind häufig bis zu zehn Jahre, manchmal sogar noch länger, im Einsatz. Die Grundlage dafür liefert der langfristige Softwaresupport seitens Apple, zudem gibt es einen inoffiziellen Patcher, um älteren Macs neues Leben einzuhauchen. Vor diesem Hintergrund ist es häufig wünschenswert, die integrierte Speicherkapazität zu erhöhen. Möglich macht dies das JetDrive 850 (Partnerlink) - eine Austausch-SSD des Herstellers Transcend.

Mit der JetDrive 850 lässt sich die interne Kapazität erhöhen - auf bis zu 960 GB - gepaart mit einem Leistungszuwachs. Die SSD mit PCIe-Schnittstelle (Version 3.0 x4, via NVMe) erreicht eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 1600 MB pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von maximal 1400 MB pro Sekunde.

Die JetDrive 850 eignet sich für die folgenden Modelle: 11,6-Zoll-MacBook-Air (Baureihen "Mitte 2013" bis "Anfang 2015"), 13,3-Zoll-MacBook-Air (Baureihen "Mitte 2013" bis "2017"), 13,3-Zoll-MacBook-Pro (Baureihen "Ende 2013" bis "Anfang 2015"), 15,4-Zoll-MacBook-Pro (Baureihen "Ende 2013" bis "Mitte 2015"), Mac mini (2014) und Mac Pro (2013).

 

 

Das JetDrive 850 setzt mindestens macOS High Sierra voraus und wird in der 240-GB-Variante momentan für rund 120 statt 199,90 Euro bei Amazon (Partnerlink) angeboten. Die 480-GB-Version ist für rund 180 statt 369,90 Euro zu haben. Das 960-GB-Modell kostet rund 315 statt 599,90 Euro.

Schraubendreher für den Einbau in MacBook Air und MacBook Pro sowie eine Anleitung werden mitgeliefert. Für Mac mini und Mac Pro wird zusätzliches, optional erhältliches Werkzeug benötigt. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit variiert je nach Größe und Mac-Modell, Details dazu sind auf dieser Web-Seite zu finden.

Wie der Einbau vonstatten geht, zeigt das in diesem Artikel eingebettete Video. Vom älteren Modell JetDrive 820 unterscheidet sich JetDrive 850 durch höhere Datenübertragungsraten. Transcend gibt auf das Produkt fünf Jahre Garantie. Die Ausführungen mit USB-Gehäuse (JetDrive 855) ermöglichen den externen Betrieb der ausgebauten, internen SSD.

Tipp: TRIM-Befehl für SSD-Laufwerke von Drittherstellern aktivieren.

Kommentare

Diese bekloppte amerikanische Art der Baureihenbezeichnung ist DER Grund nichts von dieser Firma zu kaufen. Können die nicht einfach die Typenbezeichnung der passenden Geräte angeben? Nur die ist nämlich eindeutig.

das sehe ich aber komplett anders. Mir ist die Bezeichnung MB Air early 2015 hundertmal lieber als A1465 oder EMC 2924. Der Gipfel wäre MJVM2LL/A - Alles Bezeichnungen für das gleiche Gerät. 128er und 256er haben auch noch verschiedene Nummern, was aber bei Kompatibilität zum JetDrive völlig wurscht ist.

Ich selbst fühle mich provoziert, wenn mir jemand ein MB Air anbietet und dann NICHT Jahreszahl mit Quartal angibt. Dann starte ich nämlich erst Mactracker und versuche die Angaben zu entschlüsseln. Oder hast du was ganz anderes gemeint?

Ich habe ein MacBook Pro (Ende 2013) mit einem JetDrive 850 ausgerüstet und bin sehr zufrieden. Deutlich höhere Speicherkapazität (480 statt 128 GB), die Performance ist höher und negative Auswirkungen auf die Batterielaufzeit habe ich nicht bemerkt.

Für mich hat sich der Kauf gelohnt.

Funktioniert beim JetDrive Hibernation? Ich habe von Problemen gelesen - auch mit Produkten von OWC. Habe alternativ eine Samsung EVO 960 1 TB NVM M.2 mit Adapter getestet - machte auch Probleme in meinem MacBook Pro Retina 13" (Mid 2014). Habe mir jetzt eine gebrauchte Apple Original M.2 SSD mit 1 TB gekauft - läuft stabil und fix und ist nicht viel teurer als Dritthersteller.