Umfrage: Können Sie heute einen Mac noch guten Gewissens weiterempfehlen?

26. Juli 2019 10:00 Uhr - Redaktion

In den letzten Jahren gab es immer wieder zum Teil heftige Kritik an Apple in puncto Mac-Sparte. Qualitätsprobleme bei Software-Releases, lange Wartezeiten auf Hardware-Upgrades, hohe Aufpreise für Arbeitsspeicher und SSD-Laufwerke – um nur drei Beispiele zu nennen. Vor einiger Zeit scheint jedoch ein Umdenken in Cupertino stattgefunden zu haben. Die Mac-Hardware ist so aktuell wie nie (regelmäßigere Aktualisierungen), der neue Mac Pro steht in den Startlöchern (September/Oktober), zudem kehrt Apple ins Monitor-Geschäft zurück (Referenz-Monitor der High-End-Klasse).

macOS Mojave hat sich als grundsolides Release mit deutlich weniger Mängeln als die Vorgängerversionen herausgestellt (man erinnere sich zum Beispiel an High Sierra mit den zahlreichen schwerwiegenden Sicherheitslücken und anderen Unzulänglichkeiten), mit grundlegenden technischen Neuerungen will Apple die Portierung von iOS-Apps auf den Mac erleichtern und so das Software-Angebot deutlich vergrößern (unter Berücksichtigung nativer macOS-Features) und zu guter Letzt wurden die Aufpreise für größere SSD-Laufwerke reduziert (wenn auch nur für Modelle ab 1000 GB Kapazität).

 
MacBook Pro

 

Macs: Apple aktualisiert die Hardware wieder häufiger.
Bild: Apple.

 

Es bleibt die Frage, ob Apples zuletzt gezeigte Bemühungen ausreichend (und nachhaltig) sind, um unzufriedene User bei der Stange zu halten bzw. wieder ins Boot zu holen oder ob die Jahre der – formulieren wir es blumig – zurückhaltenden Mac-Geschäftspolitik nicht vielleicht zu viele Spuren bei den Anwendern hinterlassen haben.

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...und für ausführliche Meinungsbeiträge steht der Kommentarteil unterhalb dieses Artikels zur Verfügung.

Kommentare

Als Admin betreue ich in der Firma eine größere Zahl an Rechnern, wobei das Mac-/Windows-Verhältnis bei ca. 50:50 liegt. Der Mac-Anteil steigt aber kontinuierlich an. Erst letzte Woche habe ich wieder einen Arbeitsplatz von Windows auf Mac umgestellt (nach lang anhaltenden Windows-Problemen) und der Nutzer ist seitdem glücklich und zufrieden. Macs erfordern weit weniger Support und Arbeitsaufwand von meiner Seite als die Windows-Kisten. Man benötigt keine Antiviren-Software, keine Systemverschlimmbesserer oder anderen Kram. Macs laufen einfach. 👌👍

Etliche Kollegen sind nach dem Wechsel von Windows zum Mac auch privat auf den Mac umgestiegen und wollen nichts mehr anderes. Ich selbst nutze Macs seit den 1990er Jahren. Für mich weiterhin die beste und sicherste Desktop-/Notebook-Plattform.

Ja, Apple hatte vor einigen Jahren die Zügel beim Mac schleifen lassen - diesen Fehler korrigieren sie nun. Finde ich sehr gut. Der neue Mac Pro ist ein absolutes Biest, ein neues Flaggschiff für eine bestimmte Zielgruppe. Wer weniger Leistung benötigt, greift zum 6-Core Mac mini (übrigens halte ich es für gut möglich, dass der Mac mini im Herbst einen 8-Core-Prozessor als Option bekommt), der ein tolles Gerät zu einem fairen Preis ist.

An macOS Mojave habe ich bis auf verschiedene, zum Teil nervige Kleinigkeiten nichts auszusetzen. Sehr stabil, robust und zuverlässig. Die mit Catalina eingeschlagene Richtung gefällt mir. Man kann ein iPad als Zusatz-Tool einfach an den Mac anklemmen und viele iPad-Apps würden sich auch super auf dem Mac machen - die neuen APIs stellen für Entwickler eine echte Erleichterung beim Portieren dar.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte: Apple sollte noch ein wenig mehr Wert auf die Behebung kleinerer und mittelschwerer Bugs - die einfach nerven bzw. von Seiten des Users Workarounds nötig machen - legen. Es werden viele Bug Reports eingereicht bzw. sind offen. Hier kann und sollte Apple IMHO noch mehr tun.

Ja, man kann den Mac recht uneingeschränkt empfehlen.

 

Ich habe das in der Firma, als auch bei nahezu allen Privatkontakten miterlebt. Sonst sah man sich Problem-bedingt regelmäßig dank der Windows-Boxen. Heute mit dem Mac am Start trifft man sich der Freude wegen, aber im Grunde nur ein- zweimal im Jahr zwecks weiterer Beratungen bzw kleinerer Hemmnisse.

 

Ergo: bis auf die Anschaffung ist der Mac tatsächlich die billigere Plattform. Nur leider kann man die Supportkosten schlecht vorab einpreisen.

Und wie beim Vorredner auch bei mir: nervige Kleinigkeiten - vor allem Drucker- und Scannerseitige Schwächen und OS-Bugs.

Ich arbeite seit 1989 mit Apple und bin mit Apple durch dick und dünn gegangen. Unterm Strich hat sich dies zu jeder Zeit gelohnt und wird sich zukünftig auch nicht ändern:) Ich freue mich auf die Zukunft mit Apple.

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mit ˋNormalanwendern ´ und Windows: Mehr den je!

Vorausgesetzt, dass im Privathaushalt tatsächlich ein Desktop benötigt wird, bleibt dem Mac erste Wahl.

Ob allerdings so ein Gerät noch notwendig ist angesichts der Möglichkeiten, die das iPad mittlerweile bietet, bezweifle ich immer mehr. Was geschäftliche Anwendung angeht, habe ich keinen Überblick (mehr),  gehe aber davon aus, dass der Wartungsaufwand dort eine entscheidende Rolle spielt - was wieder für den Mac spricht.

Nur bei Leuten mit entsprechendem Wissen und Können kann ich mir vorstellen, dass ein Linux-System zu bevorzugen sein könnte.

 

Im Haushalt gibt es drei iPhones, zwei iPads, zwei Mobile Macs und zwei Desktop-Macs. Alle Macs wurden ab 2012 angeschafft und funktionieren ohne wenn und aber. Sogar die neuesten macOS. Versionen wurden installiert. 

Einzig die Preispolitik von Apple stößt manchem auf. Aber man muss ja nicht direkt bei Apple kaufen, es gibt noch andere Anbieter die auch deutlich günstiger Apple Produkte verkaufen. Ein Vergleich lohnt sich immer...

Beruflich wie privat ist der Mac das System der Wahl. Bei mir seit über 20 Jahren. Ich bin mit Mac-Hardware und mit macOS sehr zufrieden. 😍 (Wobei es vor einigen Jahren auch Phasen gab, da haben mich etliche Dinge an Apples Mac-Politik gestört, zum Glück hat sich Apple besonnen und den Kurs zum Guten hin geändert).

Ich wurde in der Verwandtschaft immer auch zu Problemen mit Windows befragt. Ich hab's inzwischen aufgegeben, mich mit Windows zu befassen, weil die Probleme mitsamt Lösungen teilweise sehr komplex sind und ich schlichtweg keinen Bock mehr habe, mich stundenlang damit zu befassen. Wenn mich jemand nach Windows Problemen fragt, empfehle ich seit einiger Zeit nur noch den Umstieg auf den Mac.

Man vergeudet mit dem Mac deutlich weniger Zeit, da Wartung praktisch entfällt und Probleme nur sehr selten auftreten und dann meistens leicht zu beheben sind. Man kann sich viel besser auf die eigentliche Arbeit bzw. Aufgabe konzentrieren. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten relativieren sich schnell, wenn man z. B. auf Rabatte im Handel achtet, den vergleichsweise hohen Wiederverkaufwert mit einbezieht und generell die Langlebigkeit der Hardware berücksichtigt - auch mit einem 10+ Jahre alten Mac kann man heute noch arbeiten.

Natürlich kann Apple noch besser werden beim Mac: RAM bissl günstiger, ein MBP mit größerem Display wäre wünschenswert, ebenso mehr Engagement beim Bug-Fixing (alle Plattformen), wobei es da zuletzt schon besser wurde.

... selbst, wenn manchmal nicht immer alles rund läuft! Seit 1994 nur Mac-User mit insgesamt acht Geräten.

 

habe 1989 beim Apple Händler als Apple Techniker angefangen, selbstständig mit Apple Support ab 2005 und seit 2016 im Angestellten Modus für Apple Hardware Produkte im An- und Verkauf.

Ich glaube bis ich unter die Erde gehe werde ich auf jedenfall nur Apple anfassen :-)

Nachdem Apple ihr neues UFO bezogen hat, haben sie auch wieder mehr Zeit, sich um ihre Produkte zu kümmern!
Momentan sieht es ganz gut aus!

Ich arbeite beruflich in der Mulitmedia/Grafik-Branche. Ich hatte noch nie so lange ein Gerät am Stück - früher habe ich alle anderthalb Jahre die Kiste gewechselt, letztes Jahr habe ich ein MacBook aus dem Jahr 2013 relativ unmotiviert ersetzt. Das neue MacBook Pro ist nicht spürbar schneller oder besser. Das aber nicht, weil es schlecht ist, sondern weil die Kisten einfach genial stabil und schnell laufen - da brauche ich einfach nicht mehr. Der Wert ist extrem hoch und stabil (wie selten in der Vergangenheit). Ich bin hochzufrieden. Und die Art, wie alles mit iPhone und HomePods und allen anderen Devices in der Familie zusammen funkt, ist unübertroffen.

Und wenn mich mal Gelüste nach was Neuem packen, dann setze ich mich an einen Windows Rechner und staune immer, wie schlecht dieses System in den Grundzügen ist.

Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt unter keinen Umständen am einem Windows-PC arbeiten, eher würd' ich die Branche wechseln. Das ist kein Fanboy-Gezicke, sondern schlicht Berechnung.

Ich arbeite seit 20 Jahren mit Mac's und habe alle hochs und tiefs der Branche miterlebt. Mein Vertrauen in Apple Hardware wurde nie enttäuscht. Egal obs mal länger ging mit neuen Hardware Ankündigungen oder Bugs in neuen Betriebsystemen. Mit gefällt das MacOS (und auch iOS) uneingeschränkt und ich würde niemals auf Windows wechseln wollen. Ich kann Apple sehr gerne weiterempfehlen! (Nein ich bin kein Fanboy des angebissene Apfels, ich finde lediglich die Hard- und Software von Apple bei weitem besser als bei der Konkurenz).

Leider muss man 2000 Euro ausgeben für 13 Zoll, 16 GB, 1 Terabyte MacBook Air oder 512 GB MacBook Pro. Ich empfehle deswegen ein gebrauchtes MacBook Pro 15" mit 512 GB und 16 GB.

Apple hat sich zu weit aus der Hardwarefertigung zurückgezogen. Fast jedes Modell hat früher oder später technische Probleme die durch ausreichende Test  zu erkennen und durch sorgfältige Fertigung vermeidbar gewesen wären. Insbesondere die häufigen thermischen Probleme der Books gibt es anderswo nicht. Außerdem steht der ausgeprägte Designgedanke zusammen mit großer Gier einer ausreichenden Schnittstellenausstattung und Variantenvielfalt entgegen. Ein „Pro“ Book muss mit mattem Display erhältlich sein. Das ist überall möglich und nötig. Bio Soja Latte Trinker in dunklen Cafés mit leuchtendem Apfel vor sich sind keine Pros.

Linux-Server-Systemadministrator eines größeren Hauses hier. Dort verwendet man Windows 10 auf den Arbeitsplatzrechnern.

Die überwiegende Mehrheit der IT-Serverbetriebssystemtruppe nutzt privat Apple-Produkte. Wenn man fragt, warum, fallen Stichworte wie "Usability", "problemfreie Updates & Patches", "störungsfreies Arbeiten während der Updates", "it just works™", "Langlebigkeit der Produkte", etc. -

Ich erzähle gern die Anekdote, wie ich zum ersten MBP gekommen bin. Es war bloß ein aus Frust gestarteter Testballon, und ich rechnete nicht damit, zurechtzukommen oder gar sofort zufrieden damit zu sein. Nachdem das Gerät ankam, war es nach einem halben Tag bereits eingerichtet und durchkonfiguriert (vgl. Windows: mindestens zwei Tage Zeitaufwand).
Am selben Wochenende habe ich das Windows-System abgeschaltet und erst Monate später noch ein einziges Mal hochgefahren, um ein einzelnes Dokument einzusehen, das sich nicht im letzten Backup befunden hatte.
Seither bin ich MBP-Nutzer.

Mein 80jähriger Vater bat mich letztes Jahr darum, ihm ein altersgerechtes Smartphone zu beschaffen. Mit dem iPhone 8 Plus kommt er so gut zurecht, dass er mich jetzt damit beauftragt hat, ihm "auch noch ein iPad dazu" zu besorgen. Das ist, was ich daran überzeugend finde: Usability. Konsistenz in der Bedienung der Grundfunktionen. Kontinuität in der Unterstützung.
Mein iPhone 6 ist seit 1.628 Tagen in Betrieb und auf aktuellem Patchlevel (iOS 12.4). Da muss ein anderer Hersteller erst einmal gegen- bzw. mithalten.

Gott, ich klinge wahrlich wie ein Fanboy ... - Zumindest hat mich das Gesamtkonzept überzeugt, und darum empfehle ich Apple gern jenen, denen ich eine Affinität dazu zutraue.

Den anderen empfehle ich, bei Windows zu bleiben ...

Ich will nichts anderes mehr! Erst war ein gebrauchter iMac am Start, dann kam ein MacBook Pro dazu und anschließend ein iPhone (beide ebenfalls gebraucht). Unterwegs sind MacBook Pro und iPhone die perfekte Kombination für mich. Das MBP kann per WLAN-Hotspot des iPhones ins Internet (super zum Arbeiten im Zug oder an anderen Orten), während gleichzeitig das MBP schneller ist als der (zugegeben schon etwas ältere) iMac und derart viel Rechenpower bereitstellt (15" Quadcore), so dass noch genügend Spielraum für die nächsten Jahre ist.

Zuvor nutzte ich Windows, hatte damit ständig Ärger, weigerte mich jedoch eine zeitlang, Apple-Produkte zu kaufen (es waren schlichtweg Vorurteile, die ich hatte, die sich absolut nicht bestätigten). Jetzt sage ich: Hätte ich doch nur früher diesen Schritt gewagt. Ich bin sehr zufrieden (die Systeme - Macs wie iPhone - laufen nahezu problemlos sowie flott und stabil; kein Vergleich zum Windows-Müll) und ich freue mich, dass Apple wieder ordentlich Tempo beim Mac macht.

damals mit iMac G3 in Ruby. Ich kann den Mac auch für Privatanwendungen nur empfehlen was die Usability betrifft.

Was die Preisgestaltung in letzter Zeit angeht dann eher nicht. Der einzige (günstige) Desktop Mac ohne integrierten Bildschirm, der Mac mini, kommt mit etwas SSD Speicher locker auf 1200-1400€, das ist für einen „Normal-User“ für Zuhause zu viel. Und, SSD ist fest verlötet. Sicher ist der Mini eher für Profis gemacht und nicht für alte Opas zuhause. Die iMacs mögen zwar gut/sehr gut sein, aber die Aufrüstbarkeit beim 21,5“ geht nicht und das ist erbärmlich. Beim 27er kann man zwar den RAM nachrüsten aber ein Austausch/Erweiterung der SSD ist nur mit großem Aufwand verbunden. Und spiegelnde Bildschirme sind auch für Zuhause ein no Go.

Wenn mich jemand fragt ob Mac oder nicht dann komm ich leider in die Bredouille 

Wenn das einzige Werkzeug das man kennt ein Hammer ist, dann sieht alles wie ein Nagel aus.

Ich bin seit den 90er Macuser. Im Prinzip ist das OS immer noch besser als Windows, allerdings ist auch Apple inzwischen Update- und Bugsüchtig. Jedes Jahr ein neues Betriebssystem, obwohl das alte nicht mal ausgereift ist/war! Hardware: Einsteigergeräte gibt es nicht wirklich, alle Geräte kosten deutlich über 1.000 Euro, bis auf den Mini, aber dem fehlt ja auch Tastatur, Maus und Monitor, dann ist man wieder bei über 1.000 Euro. Dabei ist die Hardware nicht mal das Non plus Ultra. Manchmal muss man Jahre auf Hardware-Updates warten. Somit im Schnitt guten Gewissens Nein, für Leute mit genug Geld Ja, für Gamer natürlich wieder Nein. Apple ist eben was es ist. Ich habe damals mit über 10.000 DM ein Apple System (II CI) gekauft und war überglücklich, der Mercedes unter allen Rechnern. Heute ist Apple immer noch eine Design-Marke, aber eben nicht mehr das was es war. Stabile Betriebssysteme gibt es nicht mehr, Software eh nicht, egal Ob OS X oder Windows. Als Admin kämpfe ich jeden Tag mit Inkompatibilitäten in der Agentur. Man kann fast täglich irgendwelche Updates laden. Nichts ist mehr ausgereift, die User Betatester. Alle Hersteller möchten am Liebsten nur noch Abos verkaufen für Software, die nicht mal fehlerfrei ist, Hauptsache die Kohle fließt dauerhaft. Auch Apple steigt dort mit ein und möchte ein Stück vom Kuchen (siehe Apple Music und zukünftige Pläne). Auf kurz oder lang gibt es ebenso Hardware nur noch als Abo (grover), weil sie innerhalb kürzester Zeit technisch überholt ist und viel zu teuer um sie zu kaufen. Geräte wie mein iMac aus 2011 sind Dinosaurier, sowie mein altes Powerbook mit G4 Prozessor, dass die noch einwandfrei laufen, ein Wunder, obwohl sie natürlich nicht mehr unterstützt werden. Selbstverständlich wird mein nächster Rechner wieder ein Mac sein, aber das nur aus Gewohnheit, Nostalgie und weil ich alt bin, nicht mehr aus Überzeugung.

Mir kommt nichts anderes mehr ins Haus. Ich muss beruflich ab und an mit Windows arbeiten, das ist schlichtweg eine Zumutung. Ein Mac läuft hingegen zuverlässig, stabil und schnell, ist gegenüber Fehlern seitens des Users sehr tolerant. Das ist mein Fazit nach über 15 Jahren Mac, das ich bedenkenlos unterschreiben kann.

Einige der hier zuletzt geäußerten Kritikpunkte kann ich nicht verstehen.

Stabile Betriebssysteme gibt es nicht mehr

macOS Mojave ist sehr stabil, ich hatte seit Release im letzten Herbst keinen einzigen Absturz. Und das auf allen Macs im Haus. Auch in der Familie, wo ich auf die Macs etwas "aufpasse" läuft Mojave rund und stabil.

Man kann fast täglich irgendwelche Updates laden. 

Bitte belege doch mal, wo Apple jeden Tag Updates raushaut!?!

Alle Hersteller möchten am Liebsten nur noch Abos verkaufen für Software, die nicht mal fehlerfrei ist, Hauptsache die Kohle fließt dauerhaft. Auch Apple steigt dort mit ein und möchte ein Stück vom Kuchen (siehe Apple Music und zukünftige Pläne) 

 macOS ist kostenlos! Pages, Numbers und Keynote sind kostenlos! Die Pro-Apps von Apple gibt es als Kaufversion!

 Auf kurz oder lang gibt es ebenso Hardware nur noch als Abo (grover), weil sie innerhalb kürzester Zeit technisch überholt ist und viel zu teuer um sie zu kaufen. 

Ok... ich denke, der "Beitrag" des Users lifenonstop ist schlichtweg Bashing und miese Meinungsmache. 👎 Schade, dass eine so lebhafte Diskussion durch sowas "unterbrochen" wird.

Das MacBook Air ist übrigens gerade günstiger geworden seitens Apple. Und beim Mac mini kann man günstigen Speicher extern anschließen. Wer sich vor dem Kauf etwas informiert und halbwegs geschickt anstellt, Preise vergleicht etc., kann immer gute Schnäppchen machen im Handel für neue Macs.

Ich schließe mich den positiv gestimmten Postings gegenüber Mac und macOS an. Unter dem Strich ist es auch für mich immer noch die beste Plattform für Desktops und Laptops. Seit 2017 ist Apple wieder deutlich aktiver beim Mac, das ist ein Fakt. Gerade bei den Desktops ist die Produktpalette ausbalanciert wie noch nie, sobald in einigen Wochen der neue Mac Pro da ist. Aber auch bei den mobilen Macs ist durch die jüngste Aufräumaktion durch Apple das Angebot wieder stimmig. Fakt ist auch, dass "traditionelle" Rechner weiterhin ihren Platz, ihre Berechtigung, ihre Notwendigkeit haben - und hier sehe ich Apple mit dem Mac für die kommenden Jahre sehr gut aufgestellt.

Mit Mojave habe ich übrigens deutlich weniger Probleme als mit Sierra oder High Sierra.

Die Forderung nach einer matten Display Option unterstütze ich. Bzw. vielleicht gibt es neue Displaytechniken oder Beschichtungen in der Zukunft, die Reflektionen reduzieren ohne die Darstellung bei Kontrast und Farbe zu beeinträchtigen.

Im Übrigen finde ich, dass sich zu viele User auf die interne Erweiterbarkeit versteifen. Dank Thunderbolt 3 kann man einen Mac auf vielfältige Art und Weise extern erweitern: Festplatte, SSD, Audio-Interface, Grafikkarte, Dock, Gigabit-Ethernet usw. Was gerne vergessen wird: Die Elektronik ist heutzutage viel kleiner und empfindlicher als früher. Einmal mit dem Schraubenzieher abgerutscht und die Kiste kann Schrott sein. Beim 21,5" iMac geht ein RAM-Upgrade übrigens, allerdings muss die Kiste zerlegt werden, was man von einem Profi machen lassen sollte. Insofern ist die Kritik da berechtigt, eine RAM-Klappe wie beim 27" iMac wäre auch beim kleinen iMac wünschenswert.

Unterm Strich bin ich jedoch sehr zufrieden, trotz kleiner Negativpunkte hier und da - 100% perfekt gibts halt nirgends im Leben. 😃

Seit 1993 immer mal wieder Mac-Benutzer. Aktuell haben wir über 10 MBP/MBA bis Baujahr 2015 im engeren Familienkreis, diverse iPhones 6/SE/6s, sowie mehrere iPads ab dem Lightning-Connector. Kopfhöreranschluss ist bei uns meist noch wichtig, ebenso SD-Card und USB-Sticks ohne Adapter. Mojave 10.14.6 ist das beste macOS, was ich bisher je hatte. Logic + FCPX + Xcode sind aktuell so „rund“ wie noch nie zuvor, das macht wieder alles richtig Spaß und ist so, wie der Mac sein sollte. Auch das Zusammenspiel der Geräte untereinander ist jetzt gerade an einem richtig guten Punkt. Die Linie der Desktop-Macs finde ich aktuell auch klasse, allerdings haben wir nur noch Notebooks und da fehlt mir was.

Das Dilemma mit dem T2-Chip und Audio war als Logic-Benutzer und jemand, der mit dem Mac auch Musik hört, eine echte Frechheit. Die Reaktionszeit und das Negieren des Problems über lange Zeiträume hatte ich mir von Apple gaaaanz anders erhofft! Die Tastatur im neuen MBP sind bis heute auch ein "hoffentlich hält sie..." Das erweckt kein Vertrauen.

Bisher sind wir mit den neueren Notebook-Modellen daher nicht so warm geworden. Es macht doch auch keinen Sinn ein ultradünnes Notebook zu haben, wenn die Notebook-Tasche vorne total ausbeult, weil man zig. Adapter auf USB-C mitschlüren muss, selbst für sowas simples wie einen USB-Stick oder einen SD-Card-Reader. Zumal die dünne Tastatur sich schlechter tippt und ich durch den Druck auf die Adapter in der Tasche Abdrücke im Display verewigt haben. Ich mochte MagSafe, normales USB, den Kopfhöreranschluss und den SD-Card-Slot und ein etwas dickeres Notebook. Ein Adapter für Thunderbolt auf HDMI war ja noch OK…

Empfehlen? Na ja, eher ein gebrauchtes MBP 2015 oder MBA 2017... Jetzt mit dem Wegfall der 32 Bit Software sehe ich auch wieder so einen Krampf anfangen, ich habe noch zig. alte Sachen. Hoffentlich kommt im Herbst ein neues Notebook und hoffentlich läuft da noch Mojave drauf, das wäre dann eine Empfehlung... 

...bin ich Macuser. Mein erstes Apple-Gerät war allerdings ein Newton 130. Bereut habe ich die Entscheidung, Macs und iOS-Geräte zu nutzen, nie. Auch die Familie ist applefiziert (sic!). Die gesamte häusliche Infrastruktur beruht darauf und funktioniert im Wesentlichen reibungslos, bis hin zu IoT-Basteleien. Alte iPhones dienen als Wecker oder Fernbedienungen für den Infrarot-AV-Server und die Sprinkleranlage auf Arduino-Basis. Mir fehlt IT-mäßig nichts, auch das aktuelle Geräteportfolio findet meine Zustimmung.