Grafik: Wie lange versorgt Apple iPhones mit Softwareupdates?

08. Aug. 2019 12:00 Uhr - Redaktion

Mit dem zur Entwicklerkonferenz WWDC 2019 angekündigten und für September in der Finalversion erwarteten iOS 13 hebt Apple die Systemanforderungen erstmals seit zwei Jahren wieder an: Das iPhone 5c und das iPhone 5s fallen aus dem Support und werden vom neuen Betriebssystem nicht unterstützt.

Dies führt zur Frage: Wie lange versorgt der kalifornische Computerpionier seine Smartphones eigentlich mit Softwareupdates? Die Marktforschungsfirma Statista hat dazu eine interessante Grafik erstellt. Sie zeigt auf einen Blick, welche iOS-Releases auf welchen iPhone-Modellen laufen, angefangen von der allerersten Generation aus dem Jahr 2007 bis hin zum iPhone XR und iPhone XS (Max) von 2018.

 
Überblick über die Versorgung mit Softwareupdates für iPhones
 
Überblick über die Versorgung mit Softwareupdates für iPhones.
Bild: Statista.

 

In den ersten iPhone-Jahren waren die Support-Zyklen noch relativ kurz. Sie wuchsen dann aber langsam an und erreichten mit dem iOS 12 ihren vorläufigen Höhepunkt: Das im Jahr 2013 eingeführte iPhone 5s wurde im Rahmen von iOS 12 bis zu diesem Sommer mit Betriebssystemupdates versorgt. Sechs Jahre Softwareaktualisierungen für ein Smartphone – das kann sich wirklich sehen lassen.

Ganz anders ist die Situation im Android-Lager. Die allermeisten Smartphones mit dem Google-Betriebssystem erhalten schon nach zwei Jahren keine Updates mehr, bei ganz billigen Geräten kann bereits nach einem oder eineinhalb Jahren Schluss sein mit dem Support. Zwar kann man die Geräte weiterhin nutzen, offene Sicherheitslücken machen beispielsweise Online-Banking, Shopping oder das Speichern von vertraulichen Daten zu einem großen Risiko.

Unter diesem Gesichtspunkt relativieren sich die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten für ein iPhone schnell. Apple setzt auf Langlebigkeit seiner Geräte - zufriedene Nutzer kaufen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein iPhone.