Freie Bürosoftware LibreOffice: Letztes Update für Versionsreihe 6.2

17. Okt. 2019 15:30 Uhr - Redaktion

Die Document Foundation hat heute LibreOffice 6.2.8 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um das letzte Update für den als stabil erachteten und für den Einsatz auf Produktivsystemen empfohlenen Versionszweig 6.2.x. Die neue Versionsreihe 6.3.x richtet sich derzeit vorrangig an sogenannte Early Adopters, die frühzeitig neue Funktionen testen wollen.

LibreOffice 6.2.8 behebt einige Absturzursachen und weitere Probleme in Bereichen wie Benutzeroberfläche, Formatunterstützung und Textbearbeitung. LibreOffice 6.2.8 ist nicht von Apple beglaubigt und muss unter macOS Catalina über den Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen" (Rechtsklick aufs Programmicon) geöffnet werden.

Der neue Versionszweig 6.3.x erhält in zwei bis drei Wochen das nächste Update (6.3.3). Die Document Foundation will den Einsatz von LibreOffice 6.3.x in Produktivumgebungen ab Dezember mit Version 6.3.4 empfehlen. LibreOffice wird seit Version 6.3.2 von Apple beglaubigt, d. h. automatisiert auf Schadsoftware überprüft.

 
LibreOffice

 

Bürosoftware LibreOffice: Version 6.2.8 verbessert Stabilität, behebt Fehler.
Bild: Document Foundation.

 

In dem ab OS X Mavericks lauffähigen Open-Source-Softwarepaket sind Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsmodul, Datenbank, Zeichenprogramm und Formeleditor enthalten. Zur Nutzung der Datenbank wird zusätzlich Java benötigt. LibreOffice ermöglicht das Öffnen und Speichern von Dokumenten in den Formaten von Microsoft Office.

LibreOffice 6.3 wartet mit mehreren Verbesserungen auf, darunter schnelleres Öffnen und Sichern von Text- und Tabellendokumenten, beschleunigter Im- und Export von Excel-Dateien sowie verbesserte Kompatibilität mit den Dateiformaten von Microsoft Office. Aus Gründen der Stabilität und Zuverlässigkeit sollte mit dem Einsatz von LibreOffice 6.3 auf produktiv genutzten Systemen gewartet werden, bis einige Wartungsupdates dafür erschienen sind.